Schützt, was Ihr liebt!

Waschbär-Editorial: Wie uns die Natur in Krisenzeiten hilft

Eine Gruppe Menschen sitzt im Wald und tauscht sich aus.

Liebe Waschbär-Kundinnen und liebe Waschbär-Kunden,

bei einem Spaziergang entlang eines plätschernden Bachs, beim Blinzeln in das Sonnenlicht des beginnenden Tages oder bei einer abendlichen Laufrunde durch den würzig duftenden Wald empfinden wir es: dieses besondere Etwas, das sich einstellt, wenn wir draußen in der Natur sind. Die Belastungen des Alltags fühlen sich etwas leichter an. Auf einmal entstehen Lösungen, wo wir vorher nur Probleme gesehen haben. Und wir schaffen es, unseren Gedanken eine Pause von den belastenden Nachrichten und Bildern zu gewähren, die uns auf allen Kanälen aus den Krisen unserer Zeit erreichen.

Hatten wir beim letzten Jahreswechsel vielleicht noch gehofft, dass uns 2022 zwar nicht das alte aber doch zumindest ein neues Normal bringen könnte, hat uns kurze Zeit später der Krieg in der Ukraine schmerzhaft eines Besseren belehrt. Spätestens da haben wir wohl verstanden, dass wir in Zeiten leben, in denen wir nicht nur mit massiven sozialen und ökologischen Herausforderungen konfrontiert sind, sondern permanente Veränderungen und Unsicherheiten zum Normalzustand werden.

Wie können wir damit umgehen, um nicht in eine lähmende Schockstarre zu verfallen? Sondern ganz im Gegenteil aktiv unsere Zukunft mitzugestalten und unseren Beitrag dazu zu leisten, dass der Wandel gelingt, den wir uns für diese Welt erhoffen? Hier ist Resilienz gefragt, also eine psychische Widerstandskraft, die es uns ermöglicht, flexibler und gelassener mit unvorhersehbaren Ereignissen umzugehen. Wir Menschen sind nicht alle gleich resilient. Was den einen schon aus der Balance bringt, kann die andere noch bewältigen. Eine Quelle für mehr Resilienz aber steht jeder und jedem Einzelnen zur Verfügung. Es ist dieses eingangs erwähnte besondere Etwas, das uns die Natur schenkt, wenn wir mit ihr in Resonanz treten. Wenn ich beispielweise am Wochenende nach einer anstrengenden Woche über den weichen Waldboden laufe, die frische Luft atme und den Geräuschen des Waldes lausche, kann ich mich neu erden und der Stress des Alltags fällt von mir ab.

Der Wunsch wieder mehr Natur in unseren Alltag zu lassen, ist nicht neu, hat aber seit der Pandemie einen weiteren Schub erlebt. Mehr und mehr Menschen entdecken im Naturerlebnis und im Einklang mit den Rhythmen der Natur eine heilende und stärkende Kraft für sich. Und das ist nicht nur gut für die menschliche Resilienz, sondern auch für unsere Umwelt: Denn das, was wir lieben, das wollen wir auch schützen.

Herzliche Grüße

Katharina Hupfer

Geschäftsführerin Waschbär GmbH

 

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Bildquellen

  • editorial-herbstkatalog: © Waschbär

Seit über 30 Jahren arbeitet der Waschbär schon als Namensgeber für unseren Versand. Unermüdlich ist er auf der Suche nach seinem Lieblingsfutter: nachhaltigen Themen und ökologischem Bewusstsein. Seine neueste Mission: Leserinnen und Leser mit spannenden, interessanten Beiträgen und Ratschlägen im Waschbär-Magazin zu informieren und zu unterhalten.

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