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Stärke finden mit der Kraftquelle Wald

Wenn wir die Ruhe des Waldes auf uns wirken lassen wie dieses Paar hier, können wir viel Kraft schöpfen.

Der Wandel der Jahreszeit ist nicht mehr zu übersehen, wenn der Winter sich allmählich zurückzieht, um dem Frühling Einzug zu gewähren. Wenn die Sonne wieder häufiger ihre wärmenden Strahlen auf die Erde wirft, die Vögel fröhlich ihre Lieder singen und ein Hauch von Frühlingserwachen in der Luft liegt, zieht es uns raus in die Natur. So als fühlten wir den Wunsch, Teil des Erwachens zu sein. Besonders der Wald mit seiner Tier- und Pflanzenvielfalt ist uns eine wahre Kraftquelle. Hier können wir uns fernab vom Alltagsstress entspannen, Kraft schöpfen, die Seele baumeln lassen und uns mit neuer Energie aufladen.

Doch wo genau ist die Kraftquelle im Wald denn überhaupt zu finden?

Wenn wir raus gehen in die Natur, sollte es zunächst in uns selbst ganz still werden. Wir nehmen die immerwährende Schönheit, die Harmonie und den Einklang des Waldes dann viel tiefschichtiger wahr, als wir dies bislang durch unseren Waldspaziergang gewohnt waren.

Dafür beginnen wir, uns auf uns selbst zu besinnen. Mithilfe des Atems richten wir die Aufmerksamkeit nach innen. Das führt uns weg vom inneren „Krach“ der ewig kreisenden Gedanken in unserem Kopf. Betreten wir den Raum der inneren Stille, schaffen wir ein neues Bewusstsein.

Es ist, als würde wir innerlich die eigene Lautstärke auf null drehen. So fangen wir an, den Wald mit allen Sinnen zu erleben und seine kraftspendende Energie in uns aufzunehmen. Mit dieser inneren Stille und der Achtsamkeit nach Außen entstehen Dankbarkeit, Demut, eine liebevolle Wertschätzung und tiefe Verbundenheit mit allem, was uns umgibt. Was uns durch dieses Band mit dem Wald geschenkt wird, ist ein Stück Friede, Freiheit und das Gefühl von Vollkommenheit und Einheit.

Die Kraftquelle finden wir also nicht an einem bestimmten Baum, unter einem Stein oder in einem Tannenzapfen. Dass wir uns mit allen Sinnen öffnen und in Resonanz mit den Energien des Waldes sind, daraus beziehen wir die Stärkung.

Mit allen Sinnen

Die intensive Erfahrung entsteht, da wir die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen: Sehen, hören, riechen, spüren und schmecken. Öffnen wir diese Kanäle, diese Kontaktmöglichkeiten zur Natur, so treten wir in eine tiefere „Beziehung“ zum Wald. Gleichzeitig entsteht durch diese Verbundenheit Entspannung, innerer Friede und Freude. Sich in der Natur aufzuhalten, senkt Stresshormone, stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Herz und Psyche aus. Schon wenige Schritte unter dem grünen Blätterdach reichen aus, um spürbar das eigene Wohlbefinden zu verbessern.

Wecken Sie Ihre Neugier und entdecken, was Sie umgibt!

Mit einer guten Portion Neugier und dem natürlichen Erkundungsdrang können wir im Wald ganz viel beobachten, entdecken und lernen. Im friedlichen Miteinander leben hier Vögel, Eichhörnchen, Rehe, Füchse, Kleingetier und viele andere Bewohner des Waldes. Öffnen wir all unsere „Sinnes-Kanäle“, wird uns die Lebendigkeit und Vielfalt des Waldes schnell bewusst. Die Entdeckungsreise kann beginnen! Duftende Waldböden, Vogelgezwitscher, rauschende Baumwipfel, ein Specht, der klopfend am Baumstamm nach Nahrung sucht oder ein umherspringendes Eichhörnchen. Die Vielfalt von Flora und Fauna mit all Ihren Farben und Düften, Tierspuren- und Fährten, Nestern und Gewöllen, Reviermarken und Fraßspuren. Der Wald bietet einen Sinnes-, Erfahrungs- und Lernraum, der uns jederzeit zur Verfügung steht. Er ist Ruhe-Oase und Kraftquelle, er fördert Kreativität und Fantasie.

 

Ein einsamer Ort in der Natur ist ein geistiger und seelischer Quell der Meditation und Heilung für Seele und Geist. – Peter Lauster

 

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Bildquellen

  • Wald als Kraftquelle: © soft_light/Fotolia

Für Thekla ist schreiben ein Teil ihres kreativen Ausdrucks. In ihren Beiträgen zeigt sie, wie Achtsamkeit und Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden können. Inspiriert von der Einheit und Schönheit der Natur hegt sie eine besondere Liebe für die einfühlsame Poesie.

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