Gemeinsam auf dem Weg für eine bessere Welt

„Gemeinsam auf dem Weg für eine bessere Welt!“

… lautet das Motto von 30 Jahre Waschbär. Stellvertretend für die 350 Menschen, die bei Waschbär arbeiten, haben wir fünf Kolleginnen und Kollegen gefragt, was das für sie persönlich bedeutet. Lesen Sie hier, auf welchem Weg sie sich beruflich und privat befinden.

Mit offenem Auge und Herzen

Thekla Arpe, seit 3 Jahren ist die Hobby-Vogelkundlerin bei Waschbär

„Ich habe mich bewusst für einen Job bei Waschbär entschieden, weil ich mich sehr stark mit der Philosophie des Unternehmens identifiziere. Privat lege ich sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und Naturschutz, da war es für mich irgendwann eine logische Konsequenz, auch meine Arbeit so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Als Hobby-Ornithologin bewege ich mich viel in der Natur und beobachte Vögel. Der achtsame Umgang mit unserer Umwelt ist mir dadurch sehr wichtig geworden: Nur wer wach und bewusst die Natur erlebt, Augen und Herz für das, was uns umgibt öffnet, kann lernen, selbst achtsamer zu werden. Das ist für mich ein stetiger Prozess, den wir alle gemeinsam beeinflussen können. Ich glaube, nur wer die Natur und Umwelt zu schätzen weiß, kann sie auch schützen. In meine tägliche Arbeit bei Waschbär kann ich meine privaten Interessen und diese Überzeugung einbringen, das finde ich gut. Bei unserem Fest der Sinne habe ich zum Beispiel den vogelkundlichen Stand betreut, von der Idee bis zur Umsetzung. Das war eine tolle Erfahrung für mich selbst und ein großer Erfolg.“

Thekla Arpe ist 39 Jahre alt und arbeitet seit drei Jahren bei Waschbär. Als Assistentin im Einkauf für minibär Textil unterstützt die überzeugte Vegetarierin die Einkäuferin zum Beispiel bei der Entwicklung von neuen Kollektionen und beim Listen von Neuprodukten.

 

Nachhaltigkeit ist kein Status quo

Barbara Engel ist seit 25 Jahren im Naturtextilbereich tätig.„Das Engagement für soziale Arbeitsbedingungen ist ein wesentliches Beispiel für den guten Weg, auf dem wir uns befinden. Seit 2011 setzen wir uns als Mitglied der Fair Wear Foundation dafür ein, die Bedingungen in den Nähereien zu verbessern, und haben hier schon viele Fortschritte erzielen können. Die Umsetzung von sozialen Arbeitsbedingungen in der globalisierten Welt ist allerdings leider nicht von heute auf morgen erledigt. Aber man kann sie Schritt für Schritt gemeinsam mit den Lieferanten und Partnern verbessern. Für soziale Arbeitsbedingungen ist es schwierig, einen Stempel zu vergeben, der sagt ‚hier läuft alles richtig‘. Es ist ein dauerhafter Prozess, den wir anstoßen und begleiten. Daher gibt es hier auch kein Zurücklehnen. Um weltweit wirklich große Veränderungen zu bewirken, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Das betrifft alle Textilunternehmer, egal ob sie aus der Öko-Branche kommen oder nicht. Aber auch die Politik ist gefragt. Gesetzliche Regelungen müssen in den jeweiligen Ländern verankert und nachgehalten werden.

Barbara Engel (53 Jahre) arbeitet seit mehr als 25 Jahren im Naturtextilbereich. Vor sieben Jahren hat sie die Leitung für Nachhaltigkeit und Kommunikation bei Waschbär übernommen. Sie kümmert sich auch um den Nistplatz, ein Erfahrungsfeld der Sinne, das Waschbär anlässlich seines 25. Jubiläums der Stadt Freiburg geschenkt hat.

 

Die Zukunft ist nachhaltig

Kenneth Ejebugha, hält seit 22 Jahren bei Waschbär die Stellung

„Als ich 1994 aus Nigeria nach Deutschland kam, waren Ökologie und Nachhaltigkeit für mich noch kein Thema. Durch meine Arbeit bei Waschbär wurde mir bewusst, wie sehr wir unsere Umwelt und unser eigenes Leben mit unserem Konsumverhalten schädigen. Waschbär hat mir die Augen dafür geöffnet, dass wir unser Verhalten gegenüber der Umwelt verändert müssen, da wir sonst einen großen Fehler machen. Ich finde es gut, dass Waschbär seit 30 Jahren keine Kompromisse beim Waren-Sortiment macht, stattdessen in der Nachhaltigkeit die Zukunft sieht und sich konsequent an seine ökologischen Kriterien hält, auch wenn es vielleicht günstigere Alternativen auf dem Markt gäbe. Bei allen Lieferanten, auch aus anderen Ländern, achtet Waschbär auf soziale und nachhaltige Standards. Ich würde mir wünschen, dass so auch in meiner Heimat Nigeria vielleicht irgendwann ein Umdenken dahingehend stattfindet. Wir haben übrigens ein einziges Produkt aus Nigeria im Sortiment: Eine Schwarze Seife, die traditionell ohne Chemikalien hergestellt wird.“

Kenneth Ejebugha ist Teamleiter für Einlagerung und Nachschub. Der 54-Jährige arbeitet seit 22 Jahren im Unternehmen.

 

Unser Handeln beeinflusst Menschen in anderen Ländern

Danah Ruf, Auszubildende bei Waschbär

„Seit ich bei Waschbär eine Ausbildung mache, hat sich mein Interesse für Nachhaltigkeit verstärkt und ich konsumiere deutlich bewusster. Ich finde es gut, dass sich Waschbär gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auf den Weg in eine bessere Zukunft macht und hier jeder durch kleine, gemeinsame Schritte zum nachhaltigen Denken und Handeln des gesamten Unternehmens etwas beisteuert. Vorher habe ich lediglich auf Bio-Lebensmittel geachtet. Seit ich bei Waschbär bin, tragen zum Beispiel unsere regelmäßigen Mitarbeiter-Schulungen dazu bei, dass ich jetzt versuche, nachhaltiges Handeln in allen meinen Lebensbereichen zu berücksichtigen wie etwa bei Kosmetik oder meiner Kleidung. Vor meiner Ausbildung bin ich durch Indonesien gereist. Dabei habe ich erfahren, wie unser gieriges Handeln hier in der westlichen Welt auch viele Menschen in anderen Ländern negativ beeinflussen kann. Mir ist der Wohlstand einfach zu ungerecht verteilt. Aus meiner Sicht sollten wir daher alle doch immer mehr hinterfragen und gemeinsam versuchen, die Welt nachhaltig zu verbessern. Wenn alle ein wenig auf den eigenen Luxus verzichten, kann man nachhaltige Veränderungen herbeiführen, die dazu beitragen, dass es anderen Menschen auch bessergeht.“

Danah Ruf (20 Jahre) ist im ersten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel bei Waschbär und macht parallel eine Weiterbildung zum „Energie-Scout“ bei der IHK. Energie-Scouts sollen dazu beitragen, Energieeinsparpotenziale in Unternehmen zu erkennen, zu dokumentieren und zu Verbesserungen anregen.

 

Herzschlag für Ökologie und Soziales

Stefanie Münch, seit 23 Jahren bei Waschbär

Stefanie Münch

„Für mich war immer das Tolle bei meinem Job bei Waschbär, dass ich mich selbst auch 100 Prozent zu unseren Kunden zähle. Das heißt alles, was wir uns an Produkten oder Projekten ausgedacht haben, war ja nicht nur für andere, sondern genauso für mich persönlich relevant. An der gemeinsamen Zukunft zu basteln unter dem ökologischen, sozialen Überbau, das war schon immer die Grundidee dessen, was ich privat und beruflich machen wollte. Es ist toll, das in einem Unternehmen zu verwirklichen, das genau diese Ziele auch verfolgt. Was mich immer motiviert hat bei meiner Tätigkeit im Unternehmen, war die Tatsache, dass uns die Geschäftsführung, beziehungsweise die jeweiligen Vorgesetzten, immer die Möglichkeit gaben, sehr viel Verantwortung zu übernehmen, Ideen einzubringen und den Arbeitsalltag in größtmöglicher Selbstverantwortung zu organisieren. Waschbär bietet ökologische Produkte nicht nur an, weil man damit Geld verdienen kann. Das ist tiefste innere Überzeugung, um die es da geht. Ich glaube, für den Erhalt des Erfolges unseres Unternehmens müssen wir unseren Herzschlag für Ökologie und Soziales nach innen und außen bewahren und pflegen. Die Leitlinien unseres Unternehmens wurden zum Beispiel gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickelt und nicht von oben aufgestülpt. Solche Herangehensweisen unterscheiden Waschbär positiv von anderen Unternehmen.“

Stefanie Münch, Umweltberaterin, Produktscout für den Einkauf im Bereich Haushaltswaren, ist 53 Jahre alt und arbeitet seit 23 Jahren für Waschbär. Sie ist auch für die Zusammenarbeit mit den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und die Partner aus dem Bereich Fair Trade verantwortlich. Sie wünscht sich in Zukunft noch mehr Begegnungsmöglichkeiten mit Kunden.

 

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Seit 30 Jahren arbeitet der Waschbär schon als Namensgeber für unseren Umweltversand. Unermüdlich ist er auf der Suche nach seinem Lieblingsfutter: nachhaltigen Themen und ökologischem Bewusstsein. Seine neueste Mission: Leserinnen und Leser mit spannenden, interessanten Beiträgen und Ratschlägen im Waschbär-Magazin zu informieren und zu unterhalten.

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