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Einfach selbst gemacht: Pasta – So wird Kochen zum Familienerlebnis

Der Junge gibt Wasser in den Nudelteig.

Kinder sind neugierig. Sie wollen die Welt entdecken und stecken ihre Nasen nur zu gerne in alle möglichen Angelegenheiten rein. Dazu gehört natürlich auch die Küche und das Kochen. Zwischen Herd und Kühlschrank können Sie nicht nur viel Neues kennenlernen, sondern sie verstehen auch, woher das Essen auf ihrem Teller kommt. Wie Lebensmittel ungekocht aussehen. Welche Schritte bei der Zubereitung einer Mahlzeit notwendig sind. Die meisten Kinder möchten in der Küche sofort mitmachen und zum Glück kann man Kindern fast in jeder Altersstufe eine Aufgabe geben. Schon kleine Kinder können zum Beispiel Mehl in den Teig geben. Schulkinder können Zutaten abwiegen und je nach Übung und Anleitung auch mal etwas schneiden.

Pasta machen ist ein perfektes Familienerlebnis in der Küche. Die Kinder lassen sich allein schon mit der Aussicht auf Nudeln essen zum Mithelfen motivieren. Je nach Alter können Sie beim Teig kneten, dem Auswellen oder dem Bedienen der Nudelmaschine, dem Zuschneiden und kochen helfen. Mit dem folgenden Rezept kann dabei nichts schiefgehen.

Rezept für selbst gemachte Pasta

Hier können Sie das Rezept für Pasta als PDF herunterladen.

Zutaten

pro Person je

  • 100 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas Wasser

 

© Ines T.

Pasta-Teig kneten macht vielen Kindern besonders viel Spaß. Sie entdecken Lebensmittel so auch durchs Anfassen und Bearbeiten.

Zubereitung

Nudelteig herstellen

  1. Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche verteilen und in der Mitte eine tiefe Mulde formen.
  2. Eier verquirlen und zusammen mit etwas Salz in die Mulde geben. Mithilfe einer Gabel von innen nach außen mit dem Mehl nach und nach vermengen.
  3. Nun noch etwas Wasser dazugeben. Das Wasser nur vorsichtig dosieren, der Teig soll fest und hart sein. Dann die Masse mit leicht angefeuchteten Händen etwa 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten.
  4. Hat der Teig etwas Form angenommen, immer wieder eine Teigkugel formen und diese mit dem Handballen plattdrücken, zusammenfalten und den Vorgang wiederholen. Am Ende sollte der Teig nicht klebrig, sondern schön fest sein.
  5. Zu einer Kugel formen und 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Verarbeitung der Nudeln mit der Pasta-Maschine

  1. Um den Teig mit der Nudelmaschine walzen zu können, muss man die Teigkugel zunächst vierteln und das Teilstück mit der Handfläche zu einem platten, ovalen Fladen formen.
  2. Anschließend noch etwas mit dem Nudelholz bearbeiten.
  3. Nun die Walze der Nudelmaschine mit Mehl bestäuben. Nudelmaschine auf den größten Walzenabstand einstellen und den Teig durch die Maschine drehen.
  4. Danach das flache Stück zweimal zur Mitte hin falten. Mit der schmaleren Seite erneut durch die Walze drehen. Diesen Vorgang sollte man dreimal wiederholen. So wird der Teig besonders fein und geschmeidig.
  5. Die zweitgrößte Stufe einstellen und den Teig walzen. Nach jedem Durchgang wird der Abstand der Walzen verringert. Man arbeitet sich so sich von Stufe zu Stufe weiter.
  6. Diesen Vorgang mit den anderen drei Teigstücken wiederholen. Am Ende sollten alle Platten eine Stärke von ca. 2-3 mm haben.
  7. Nun muss man sie nur noch durch den Schneideaufsatz mit der gewünschten Pasta-Sorte verarbeiten.
© Ines T.

Jetzt müssen die Bandnudeln und Spaghetti nur noch kurz gekocht werden.

Die selbst gemachte Pasta zubereiten

  1. Wasser mit etwas Salz in einem Topf zum Kochen bringen und die Nudeln für eine Minute (!) kochen. Wenn sie oben schwimmen, mit einem Sieb oder Ähnlichem abfischen. Abtropfen lassen.
  2. Auf Teller portionieren, Sauce – zum Beispiel nach dem Saucen-Rezept unseres Autors Moritz – und wer mag Parmesankäse drüber. Fertig!

Guten Appetit!

© Ines T.

Die selbstgemachten Spaghetti schmecken gleich doppelt so gut.

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Bildquellen

  • pasta-teig-kneten: © Ines T.
  • nudeln-geschnitten: © Ines T.
  • selbst-gemachte-pasta-mit-sauce: © Ines T.
  • pasta-selbst-machen: © Ines T.

Ines führt den Waschbären durch die Social-Media-Welt und auch im echten Leben ist die ehemalige Modedesignerin schon weit um den Globus gereist. So hat sie zusammen mit ihrer Familie zwei Jahre in Asien gelebt. In ihrer Heimat ist sie gerne draußen unterwegs: Im Wald, bei Silent-Disko-Partys oder auf dem Flohmarkt. Dort schlägt ihr Herz für Vintage-Möbel höher und sie findet reichlich Anregungen für neue DIY-Bastel- und Nähprojekte. Damit sie zwischen den Welten nicht ihre innere Mitte verliert, macht sie immer wieder einen Zwischenstopp auf der Yoga-Matte.

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