Einfach selbst gemacht: saftiges Kürbisbrot

Ein angeschnittenes Kürbisbrot liegt auf einem Stück Backpapier, rechts daneben liegt ein halber Kürbis.

Im Herbst haben wir einen Überfluss an Kürbissen in unserem Garten geerntet. Wie bei den vielen Verwendungsmöglichkeiten für das Zuviel an Zucchini suchten wir nun auch Rezeptvarianten, um unsere Kürbisse zu verarbeiten. Da kam dieses Rezept für ein Kürbisbrot sehr gelegen. Das Brot ist ganz einfach und gerade dadurch so unheimlich lecker. Durch die besondere Form ist das Backwerk ein Hingucker auf jeder herbstlich gedeckten Tafel.

Welche Kürbisse sind für das Brot geeignet?

Prinzipiell eignen sich verschiedene Kürbissorten für das Brot. Beim Hokkaido-Kürbis ist von Vorteil, dass Sie die Schale gleich mitverwenden können. Butternut- oder Muskatkürbis lassen sich ebenfalls verwerten. Da sie eine härtere Schale haben, die länger braucht, um zu garen, sollten Sie diese Kürbisse jedoch schälen. Mehr zu den verschiedenen Kürbissorten finden Sie im Waschbär-Magazin.

Rezept für selbst gemachtes Kürbisbrot

Hier können Sie das Rezept für ein selbst gebackenes Kürbisbrot als PDF herunterladen.

Zutaten

  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis (etwa 500 g)
  • 400 g Mehl (Dinkel-, Weizen- oder selbst gemahlen)
  • 1 Packung Trockenhefe oder 1 halben Würfel frische Hefe
  • bei Verwendung von frischer Hefe: 3 EL Wasser, 1 TL Zucker
  • je 1 Prise Salz und Zucker
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 100 g Kürbiskerne oder andere Saaten
  • 3 EL Wasser
  • Küchengarn

Zubereitung

  1. Kürbis waschen, grob in Stücke schneiden und die Hälfte des Kürbisses etwa zehn Minuten in Salzwasser weichkochen.
  2. Etwas abkühlen lassen und pürieren.
  3. Restlichen Kürbis grob zu Stiften reiben.
  4. Mehl in eine Schüssel geben. Mit Salz, Zucker, Kurkuma und Trockenhefe mischen. Bei Verwendung von frischer Hefe einen Vorteig machen: Frische Hefe mit drei Esslöffeln laufwarmem Wasser und 1 TL Zucker verrühren und zehn Minuten ruhen lassen.
  5. Kürbispüree mit einem Knethaken unter die Mehl-Gewürz-Hefe-Mischung kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Anschließend den geraspelten Kürbis untermengen.
  6. 40 bis 50 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.
  7. Backofen auf 220 °C Ober- Unterhitze (Umluft: 200 °C) vorheizen.
  8. Nach der Gehzeit Teig nochmals durchkneten und die Saatenmischung oder Kürbiskerne einkneten.
  9. Teig zu einer Kugel formen und Küchengarn locker um die Teigkugel wickeln, bis die Form an einen Kürbis erinnert. Nochmals 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
  10. Teigkugel auf ein Backblech legen und mit Wasser bestreichen. In den Backofen schieben.
  11. Nach zehn Minuten Backzeit die Temperatur auf 200 °C (Umluft: 180 °C) senken und weitere 30 Minuten backen.
  12. Nach dem Erkalten das Küchengarn entfernen.
Das Kürbisbrot ist mit einem Stück Garn eingeschnürt.
Das Küchengarn verleiht dem Brot äußerlich eine hübsche Kürbisform.© Constanze H.

Tipps für das herbstliche Kürbisbrot

  • Experimentieren Sie ein wenig mit der Zugabe anderer Gewürze – oder Sie probieren dieses Brotgewürz.
  • Geben Sie einen Spritzer Wasser in den heißen Backofen, wenn Sie das Brot in den Ofen schieben. Schließen Sie schnell die Tür. Durch den entstehenden Dampf bekommt das Brot eine rösche Kruste.
  • Das Kürbisbrot schmeckt fantastisch mit einer selbst hergestellten Kürbismarmelade.
  • Durch die Zugabe von Kürbisfleisch bleibt das Brot über mehrere Tage frisch und saftig.
  • Falls es doch mal trocken geworden ist, verarbeiten Sie es zu dem Klassiker Armer Ritter oder Sie stellen Brotknöpfle daraus her.

 

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