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Einfach selbst gemacht: Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Das Stück Kuchen liegt auf einen rosa Teller und wird von einem dekorativen Bündelchen Rhabarberstangen begleitet.

Das Frühjahr ist die Zeit des Rhabarbers. Gemeinsam mit Spargel und Erdbeeren wird der Frühlingsbote zurzeit auf vielen Wochenmärkten frisch vom Feld angeboten. Er gedeiht aber auch wunderbar im Garten und ist dieser Tage auch dort erntereif. Dabei muss man sich beeilen, denn mit dem Johannistag am 24. Juni ist die Saison auch schon vorüber. Die Erntezeit ist dabei vor allem deshalb so kurz, weil Rhabarber im Laufe der Zeit immer mehr Oxalsäure bildet. Vor allem in den Blättern reichert sich diese an, weshalb Sie diese nicht verwenden sollten. In großen Mengen kann Oxalsäure zu Vergiftungserscheinungen führen und die Bildung von Nieren- oder Gallensteinen fördern. Zudem greift sie den Zahnschmelz an.

Da Oxalsäure dem Körper Calcium entzieht, empfiehlt es sich ihn mit calciumhaltigen Lebensmitteln zu essen. Da passt es gut, dass Rhabarber vor allem in Desserts zum Einsatz kommt, bei denen oft auch Milchprodukte mitverarbeitet werden. Der Klassiker ist aber natürlich ein saftiger Rhabarberkuchen mit Baiserhaube, der uns den Frühling auf den Tisch bringt!

Rezept für Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Hier können Sie das Rezept für Rhabarberkuchen mit Baiserhaube als PDF herunterladen.

Zutaten

Mürbeteig

  • 250 g Mehl (Dinkel, Weizen oder Vollkorn je nach Belieben)
  • 60 g weißer Zucker oder Rohrzucker
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • 750 g Rhabarber, gewaschen und geschält
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Zimt
  • 50 g Speisestärke

Baiserhaube

  • 4 Eiweiß
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten.
  2. Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und verkneten.
  3. Die gefettete Springform mit dem Teig auskleiden und einen Rand von 1-2 cm hochziehen.
  4. Rhabarber in Stifte (2-4 cm) schneiden und in eine Schüssel geben.
  5. Zucker, Vanillezucker, Zimt und Speisestärke hinzufügen. Alles miteinander vermischen und durchziehen lassen. (Die Speisestärke dient dazu, dass der Rhabarber nicht zu saftig wird und der Boden beim Backen durchweicht.)
  6. Die Rhabarbermischung auf dem Teig verteilen und den Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben.
  7. Den Kuchen ca. 35 Minuten backen. Währenddessen die Baisermasse herstellen.
  8. Eiweiß und Salz in einer sauberen Schüssel mit einem Rührgerät steif schlagen.
  9. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen, bis eine feste Masse entsteht.
  10. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Baisermasse darauf verteilen.
  11. Den Kuchen nun 15 Minuten bei 140 °C fertig backen, bis die Baiserhaube eine leichte Bräune erhält. Vor dem Servieren abkühlen lassen.

Wer nach dem Backen noch viel Rhabarber übrig hat, kann diesen haltbar machen. Der Vorteil: Man kann ihn auch außerhalb der Saison genießen! Hier zeigen wir zwei Möglichkeiten, wie Sie Rhabarber haltbar machen können. Ist nur ein kleiner Rest verblieben, probieren Sie doch mal Thilos Rhabarber-Limo.

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Bildquellen

  • rhabarberkuchen-mit-baiser: © Bärbel K.

Im Einkaufsbereich Haushalt achtet Bärbel darauf, dass ihr Verantwortungsbereich „Küche und Genuss“ in Text und Bild zu immer neuen leckeren Kreationen inspiriert. In ihrer Freizeit probiert sie ebenso gerne Neues in der Küche aus. Die Ergebnisse testet sie mit Vorliebe an ihrer Familie. Sie freut sich aber auch, wenn die zwei erwachsenen Kinder einfach vorbeikommen, um gemeinsam mit den Eltern auf dem Sofa zu lümmeln. Darauf oder auf gemeinsames Skifahren und Wandern kann sich die ganze Familie sofort einigen. Sind die Kinder nicht in Sicht, findet man Bärbel oft in der Natur beim Mountainbiken, Inlinern oder auf Reisen in andere Länder, Städte und Kulturen.

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