Schützt, was Ihr liebt!

Spieltipp: Schatzsuche in der Natur

Fleißig ist der Junge bei der Schatzsuche in der Natur.

Wir gehen mit unserem Sohn bei Wind und Wetter nach draußen in die Natur. Dabei entdecken wir immer wieder kleine Schätze, die in Jacken und Hosentaschen den Weg nach Hause finden. Um die Spaziergänge etwas abwechslungsreicher zu machen, überlegen wir uns immer wieder ein Motto. Zum Beispiel, wie viele verschiedene Vögel wir sehen oder welche blühenden Blumen. Nun haben wir etwas Neues ausprobiert: eine Schatzsuche in der Natur. Das ist nicht nur spannend, sondern wir lernen dabei ganz viele unterschiedliche Dinge kennen.

Vorbereitung für eine Schatzsuche in der Natur

Aus einem Eierkarton wird eine „Schatzkiste“ gebastelt, in die bestimmte Naturmaterialien hineinkommen. Mit Abbildungen des gesuchten „Schatzes“ kann Ihr Kind ganz einfach erkennen, um was es sich handelt. Sie können die gesuchten Objekte entweder als Bild ausdrucken oder selbst malen und dann in die Innenseite des Kartondeckels einkleben. In die Mulden des Eierkartons kommen dann die gefundenen Schätze rein.

Die Mudlen des Eierkartons sind mit den gesuchten Naturschätzen gefüllt. © Constanze L.

Diese Schatzsuche war erfolgreich … und hat Spaß gemacht.

Spielvarianten für die Schatzsuche

Die Schatzsuche in der Natur kann ganz hervorragend im Rhythmus der Jahreszeiten stattfinden. Denn jede Jahreszeit hat ihre ganz besonderen Schönheiten und Besonderheiten zu entdecken.

Je nach Alter des Kindes können Sie die Schwierigkeit steigern:

  • Sie können zum Beispiel Blätter oder Rinde verschiedener Bäume als Suchobjekt abbilden und dazu schreiben, wie der Baum heißt oder es gemeinsam im Wald erklären.
  • Beeren von Sträuchern und Früchte von Bäumen in verschiedenen Farben und Formen können gesammelt werden. Dann gilt es zu bestimmen, ob sie giftig für den Menschen sind oder nicht.
  • Aufgabe kann auch sein, Federn unterschiedlicher Vögel zu finden und deren Vogelgattung zu bestimmen.
  • Verschiedene Schneckenhäuser zu finden, ist eine besonders große Herausforderung.

Bitte gehen Sie behutsam mit allen Pflanzen um. Sammeln Sie nur heruntergefallene Dinge ein und vergewissern Sie sich, dass die Schneckenhäuser zum Beispiel nicht mehr bewohnt sind. Dass die Natur bei allem Spaß nicht zerstört werden darf, ist eine wichtige Spielregel, die kleinen Kindern manchmal auch gezeigt werden muss.

Zu Hause angekommen kann man mit den Naturmaterialien dekorieren und basteln. Die Blätter zum Beispiel können getrocknet werden und in ein eigenes Bestimmungsbuch eingeklebt werden.

Die Schatztruhe ist mit Trageband und Namenszug verziert. © Constanze L.

Beim Kindergeburtstag bekommt jedes Kind einen Karton mit deinem Namen. Das ist auch ein hübschen Andenken an den Tag.

Tipps

  • Toll eignet sich dieses Spiel auch für einen Kindergeburtstag.
  • Verzieren Sie den Eierkarton noch ein wenig, damit er ein Unikat wird.
  • Stechen Sie ein Loch in eine Seite des Kartons und fädeln Sie eine Schnur durch. So kann das Kind die geschlossene „Schatzkiste“ besser tragen bei der Schatzsuche. Oder fädeln Sie rechts und links einen Faden durch, so entsteht eine Art Tasche, die man gut tragen kann.
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Bildquellen

  • gefuellte-schatzkiste: © Constanze L.
  • bereit-zur-schatzsuche: © Constanze L.
  • schatzsuche-in-der-natur: © Constanze L.

Constanze lebt inzwischen schon seit 15 Jahren in der Waschbär-Welt und ist zurzeit im Einkauf mit der Mission „Grüner Daumen“ befasst. Im eigenen kleinen Garten beweist sie bei jeder Gelegenheit den Mut zum Ausprobieren und geht mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Freund der immer neuen Frage nach, wo was herkommt. Ist eine Antwort gefunden, genießt die kleine Familie die Schönheit der Natur oder sorgt für die Unterhaltung ihrer zwei Katzen.

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