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Do it yourself: Makramee-Armband knüpfen

Fünf verschiedene Armbänder in der Knüpftechnik auf weiß drapiert.

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ – so lautet ein altes Sprichwort. Und gerade an Weihnachten möchten viele ihren Freunden etwas Kleines schenken. Besonders schön ist da etwas Selbstgemachtes mit Symbolwirkung wie ein Freundschaftsarmband. Einfache Bänder können schon Kinder knüpfen. Edel sieht dagegen ein Makramee-Armband aus. Verziert mit Perlen, Edelsteinen oder Glaselementen werden die Knüpfbänder zu Schmuckstücken.

Basis dafür bildet die Art des Knüpfens. Makramee (im arabischen Sprachgebrauch „weben“) ist eine aus dem aus dem Orient stammende Knüpftechnik zur Herstellung von Schmuck und auch Textilien. Natürlich sind der Kreativität und dem Schwierigkeitsgrad nach oben keine Grenzen gesetzt, doch ich möchte Ihnen zuerst den Grundknoten beibringen. Mit diesem können Sie total einfach verspielte Armbänder selbst kreieren. Diese eignen sich auch perfekt als kleines Geschenk oder als Freundschaftsarmbänder.

Eine Rolle Nylonschnur und verschiedene Perlen liegen bereit. © Danah R.

Band und Perlen bilden die Basis für ein individuelles Schmuckstück.

Anleitung für ein Makramee-Armband

Hier können Sie die Anleitung für ein Makramee-Armband als PDF herunterladen.

Das brauchen Sie

  • gewachste Nylonschnur (Stärke ca. 1 mm)
  • kleine Perlen oder Edelsteine mit Loch
  • Feuerzeug
  • Klebeband oder Klemmbrett
  • Schere

Und so geht’s

  1. Zwei ca. 80 cm lange Fadenstücke und ein 50 cm langes Stück zuschneiden.
  2. Nach einer Länge von ca. 5 cm alle Fäden miteinander verknoten. (Bild 1)
  3. Die Fadenenden unter dem Klemmbrett oder mit einem Klebeband fixieren.
  4. Zu Beginn den kurzen Faden in die Mitte legen und mit Hilfe eines Klebebands spannen.
  5. Für den Makramee-Knoten den rechten Faden unter dem mittleren durchführen und über den linken Faden (Bild 2)
  6. Nun den linken Faden über den mittleren legen und durch die Öse des rechten Fadens fädeln, sodass ein Brezelknoten entsteht. (Bild 3)
  7. Diesen Knoten wiederholen. Wenn Sie immer auf derselben Seite anfangen, dreht sich das Armband wie eine Spirale sowie auf den Bildern. Wenn Sie abwechselnd mit links oder rechts anfangen, wird das Armband gerade.
  8. Auf dem mittleren Faden können an beliebigen Stellen so viele Perlen, wie Sie möchten, eingefädelt werden. Dann einfach wie gewohnt mit dem Knoten fortfahren. (Bild 4)
  9. Erreicht das Armband die gewünschte Länge, verknoten Sie alle drei Enden. Da nun auf jeder Seite des Armbands drei Fäden sind, können sie einen kurz abschneiden und mit einem Feuerzeug anzünden, sodass sie ihn an den Knoten drücken können.
  10. Nun kann das Armband verknotet werden oder Sie kreieren mit der gleichen Technik einen Verschluss.
Bilder zu den in der Anleitung beschriebenen Schritten. © Danah R.

Mit dieser Anleitung kann nichts schiefgehen.

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Bildquellen

  • band-und-perlen: © Danah R.
  • anleitung-makramee-armband: © Danah R.
  • makramee-armbaender: © Danah R.

Danah macht bei Waschbär eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und kommt auch noch im dritten Lehrjahr bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit. Outdoor ist sowieso ihr Ding: Beim Joggen und auf Reisen genießt sie ihre Zeit in der Natur. Hat sie genug Frischluft getankt, zieht sie sich in ihre Kreativoase zurück, wo sie für sich und ihre kleine WG bastelt und werkelt.

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    13 Dezember

    Makramee, oh man – das habe ich als Jugendliche auch gemacht. Damals Ende der Siebziger / Anfang der Achtziger. Damals haben wir viel selbst gemacht. Da gab es ja noch kein Handy und Computer waren auch noch nicht da, geschweige denn Computerspiele. Wir haben Nachmittage damit verbracht, die LPs von Freunden zusammen auf Cassette aufzuspielen – ich hatte das Glück einer kompakten Stereoanlage.
    Und wir haben uns lange Schals, Pullis und Mäntel gestrickt. … Und wir haben in der Schule Makramee gelernt. Eine supertolle Idee – ich werde so ein Armband ausprobieren – für mich – für meine beste Freundin und für meine „Vielleicht-irgendwann-mal-bald-Schwiegertochter“.
    Liebe Grüße Marion

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