Schützt, was Ihr liebt!

Do it yourself: Abschminkpads häkeln

Gehäkelte Abschminkpads liegen auf einem Stapel, im Hintergund sind weitere Badutensilien zu sehen.

Jahrelang habe ich Abschminkpads aus Watte zum Abschminken verwendet. Auch für die Gesichtsreinigung mit Reinigungswasser und Co. kamen die abgepackten Wattepads zum Einsatz. Nach der Verwendung wanderten die schmutzigen Pads schnurstracks in den Müll. Dieser völlig alltägliche Verbrauch hat mich zum Nachdenken gebracht. Die Plastik-Packungen der gekauften Wattepads sind ja zusätzlicher Müll – auch bei den Wattepads aus Bio-Baumwolle. Also habe ich nach möglichen Alternativen Ausschau gehalten. Und ganz offensichtlich war ich nicht die Erste, die das Problem erkannt hat: Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, zum Beispiel fertige, wiederverwendbare Abschminkpads aus Baumwolle oder auch synthetischer Mikrofaser. Ich habe nicht nur waschbare Pads gekauft, sondern mich zusätzlich an ein DIY-Projekt gewagt: Abschminkpads häkeln. Die runden Helfer sind ein schöner Farbtupfer in meinem Badezimmer und lassen sich auch prima verschenken.

Zero Waste im Badezimmer: Abschminkpads häkeln

Mal ganz grundsätzlich: Im Badezimmer fällt Müll an, der sich leicht vermeiden lässt. Oft sind es nur alte Angewohnheiten oder der innere Schweinehund, die daran Schuld sind. Denn durch einfache DIYs und sinnvolle Investitionen in langlebige Produkte lässt sich im Bad eine Menge Müll vermeiden. In unserem Beitrag zum plastikfreien Badezimmer haben wir viele Anregungen und Vorschläge für die Müllvermeidung gesammelt.

Abschminkpads häkeln und wiederverwenden

Selbst gehäkelte Abschminkpads tragen einen kleinen Teil dazu bei, Müll zu vermeiden und Plastik einzusparen. Noch dazu schonen die bunten Häkelteile den Geldbeutel, da Sie die Pads einfach in der Waschmaschine waschen können. Stecken Sie die Abschminkpads zum Waschen in einen Wäschebeutel, damit sie nicht der Maschine verloren gehen. Die Kosmetikpads halten in der Waschmaschine problemlos Temperaturen von bis zu 60 °C aus, sodass sie hygienisch sauber werden. Sie können die Abschminkpads daher ohne Bedenken für die nächste Gesichtsreinigung wiederverwenden.

Bunte Abschminkpads liegen auf Fliesen, daneben liegt die Häkelnadel. © Karolina K.

Die bunten Häkelteile sind farbenfroher Bestandteil im Bad und können in der Waschmaschine gewaschen werden.

Anleitung für selbst gehäkelte Abschminkpads

Hier können Sie die Anleitung für die gehäkelten Abschminkpads als PDF herunterladen.

Das brauchen Sie

  • Häkelnadel Stärke 4
  • Baumwollgarn Stärke 2,5 bis 3,5 (bei 60 °C waschbar)
  • Dicke Nadel zum Vernähen der Fäden
  • Schere
  • Etwa 30 Minuten Zeit für ein Pad

Und so geht’s

Jeder, der mal etwas Rundes gehäkelt hat, kennt den Fadenring, auch magischer Ring genannt. Wer nicht mehr genau weiß, wie er funktioniert, findet eine genaue Anleitung dazu in unserem Beitrag für selbst gehäkelte Stuhlsocken.

Wer keinen Fadenring machen möchte, häkelt einfach sechs Luftmaschen.

  1. Fadenring legen und sechs feste Maschen häkeln. Mit einer Kettmasche abschließen.
  2. In der zweiten Runde in jede Masche zwei feste Maschen häkeln. Dadurch erhöht sich die Maschenzahl auf 12.
  3. In der dritten Runde zwei feste Maschen häkeln und in jede dritte Masche zwei feste Maschen in eine Masche häkeln. Maschenzahl 18.
  4. In der vierten Runde nur noch in jede vierte Masche zwei Maschen häkeln, alle anderen einfach bestücken. Maschenzahl 24.
  5. In der fünften Runde in jede fünfte Masche zwei Maschen häkeln, alle anderen einfach bestücken. Maschenzahl 30.
  6. In der vierten Runde nur noch in jede sechste Masche zwei Maschen häkeln (36 Maschen), in der siebten Runde 42 Maschen und in der achten Runde 48.

Je nach Vorliebe jede Runde mit einer Kettmasche abschließen. Wer ohne Kettmasche arbeitet, bekommt ein hübsches spiralförmiges Muster. Beides ist möglich und schön!

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Bildquellen

  • bunte-abschminkpads: © Karolina K.
  • abschminkpads: © Karolina K.

Karolina ist in der weiten Welt des Content Marketing zu Hause. In ihrer Freizeit streift sie mit Pferd und Hund durch die idyllischen Wiesen und Wälder vor der eigenen Haustür. Dabei tankt sie Energie und lässt ihren Gedanken freien Lauf. Die so entstehenden Ideen führen oft zur Zubereitung veganer Köstlichkeiten, die sie an Freunden und Familie testet, oder geschmackvollen Upcycling-Projekten.

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