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Einfach selbst gemacht: Apfelkuchen

Ein Stück Apfelkuchen mit einer Portion Sahne steht auf dem Tisch bereit.

Jeder, der einen Apfelbaum im Garten hat, kennt das Problem: Leider werden die meisten Äpfel zur gleichen Zeit reif. Dann heißt es schnell verwerten, bevor sie faulig werden. Ein gedeckter Apfelkuchen ist hierfür eine besonders leckere Möglichkeit. Denn anders als beim klassischen Apfelkuchen werden für den gedeckten Apfelkuchen viel mehr Äpfel benötigt. Auch seine Konsistenz schmeckt mir persönlich viel besser: Im Vergleich zum eher trockenen Klassiker ist der gedeckte Apfelkuchen so schön saftig! Mit etwas Zimt in der Füllung ist die einfache Kombination aus Mürbeteig und Äpfeln perfekt.

Selbst wenn Sie den Kuchen meistens in der Konditorei oder bei Oma essen, verspreche ich: Dieses Rezept ist ganz einfach aufgebaut und gibt auch Back-Anfängern eine tolle Möglichkeit, sich auszuprobieren.

Rezept für einen gedeckten Apfelkuchen

Hier können Sie das Rezept für den gedeckten Apfelkuchen als PDF herunterladen.

Zutaten

für den Teig

  • 360 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 180 g Butter

für die Apfelkuchen-Füllung

  • 750 g Äpfel
  • Saft und abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Zimt

für die Glasur

  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und den Zucker, den Vanillinzucker, das Salz und die Eier hineingeben. Die kalte, aber nicht zu harte Butter in Flöckchen darüberschneiden. Alles mit dem Messer durchhacken und zu einem glatten Teig kneten.
  2. Den Teig zugedeckt 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden.
  4. Die Äpfel mit dem Zitronensaft, der abgeriebenen Zitronenschale, der Butter und einem Esslöffel Wasser bei schwacher Hitze einige Minuten nicht zu weichkochen. Danach die Mischung abtropfen lassen.
  5. Die größere Hälfte des Teiges auf der bestäubten Arbeitsfläche ausrollen. Den Boden der eingefetteten Form mit der Teigplatte auslegen und die Ränder formen. Den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen.
  6. Die Apfelmischung auf dem Teigboden verteilen und den Zimt darüberstreuen. Die zweite Teighälfte ausrollen und als Deckel auf die Äpfel legen. Die Teigränder gut zusammendrücken und den Kuchen für 45 Minuten bei 200 °C Ober- und Unterhitze im Ofen backen.
  7. Für die Glasur den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren. Den fertigen, noch heißen Apfelkuchen damit bestreichen.

Tipps

  • Am besten schmeckt der Kuchen noch lauwarm mit geschlagener Sahne. Außerdem können alle Rosinen-Fans diese ebenfalls in die Apfelfüllung geben.
  • Wer faul ist und die Äpfel nicht von Hand schälen will, kann sich mit einer Apfelschälmaschine behelfen. Noch dazu macht das Apfel schälen so doppelt Spaß.
EIne Apfelschälmaschine steht auf dem Tisch und schält einen Apfel. © Danah R.

Mit einer Apfelschälmaschine werden die Apfelschalen blitzschnell in Streifen vom Fruchtfleisch getrennt.

Weitere Rezepte, die sich prima für die Apfelverwertung eignen, sind die selbst gemachten Karamelläpfel aus Fallobst sowie die selbst gemachten Bratäpfel

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Bildquellen

  • aepfel-schaelen: © Danah R.
  • apfelkuchen: © Danah R.

Danah geht mit dem Waschbär durch die große weite Social-Media-Welt und kommt dafür bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit. Outdoor ist sowieso ihr Ding: Beim Joggen und auf Reisen genießt sie ihre Zeit in der Natur. Hat sie genug Frischluft getankt, zieht sie sich in ihre Kreativoase zurück, wo sie für sich und ihre Freunde bastelt und werkelt.

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