Gemeinsam auf dem Weg für eine bessere Welt

DIY: Zirbenkissen – auch toll zum Verschenken

Ein orangenes Kissen ist mit einer grünen Schleife verziert, in der ein Fläschchen Zirbenöl steckt.

Um Zirben ranken sich viele Mythen. Die knorrigen Bäume wachsen im alpinen Raum und werden seit Jahrhunderten als besondere Holzlieferanten geschätzt. Das liegt nicht nur an der Maserung und den robusten Eigenschaften, sondern auch an dem einzigartigen Duft, den das Holz verströmt. Ihm werden viele Wirkungen nachgesagt: Man soll besser schlafen, ausgeglichener sein und Ähnliches, wenn man sich mit Zirbenholz umgibt. Ob’s stimmt? Ich weiß es nicht. Was ich aber ganz bestimmt weiß, ist, dass der feine Duft eine schöne Atmosphäre verbreitet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Zirbe in die Wohnung zu bringen. Mit einem Duftöl zum Beispiel. Mir persönlich gefällt etwas Anderes besser: Ein Kuschelkissen mit Zirbenspäne. Das Zirbenkissen ist nicht nur einfach selbst herzustellen, es ist auch ein wunderbares Geschenk.

Anleitung für ein selbst genähtes Zirbenkissen

Hier können Sie die Anleitung für ein Zirbenkissen als PDF herunterladen.

Das brauchen Sie

  • Stoff für das Inlett: 2 Stücke ca. 20 x 20 cm (nach Belieben auch größer oder kleiner). Sie können dafür prima Reststücke, alte T-Shirts oder Bettlaken nutzen.
  • Stoff für den Bezug: 2 Stück ca. 20 x 20 cm (nach Belieben auch größer oder kleiner)
  • Reißverschluss, Druckknöpfe oder Klettband zum Einnähen
  • Füllmaterial (z. B. Wolle, Spelz oder Spreu)
  • Zirbenspäne

Und so geht’s

  1. Stoff für das Inlett zuschneiden. Dabei ca. 1 cm Nahtzugabe zugeben. Um das Maß genau auf den Stoff zu übertragen, kann eine Pappschablone hilfreich sein.
  2. Das Inlett nun rechts auf rechts zusammennähen, dabei eine Füllöffnung von etwa 5 cm offenlassen.
  3. Stoff auf die rechte Seite wenden und mit der Zirbenspäne befüllen. Dafür hat sich ein Marmeladentrichter als sehr praktisch erwiesen.
  4. Füllöffnung zunähen.
  5. Nun die Pappschablone auf den Außenstoff legen, aufzeichnen und ausschneiden. Hier benötigen wir keine Nahtzugabe, da der Bezug ruhig etwas kleiner sein darf, damit sich das Kissen schön aufplustert.
  6. Für die spätere Öffnung des Bezuges wird jetzt ein Reißverschluss angenäht. Wenn Sie Druckknöpfe nutzen, empfehle ich ein Streifen von einem stabilen Stück Stoff einzunähen, damit die Druckknöpfe nicht durch den Stoff aufreißen. Klettband wäre auch eine Möglichkeit den Bezug zu schließen ebenso wie kleine Bindebänder, die an einer Seite eingenäht werden.
  7. Nun die restlichen drei Seiten rechts auf rechts zusammennähen und den Bezug wenden.
  8. Das mit Zirbenspäne befüllte Inlett mit dem Bezug beziehen und fertig ist das Zirbenkissen.

Tipps rund um (selbst genähte) Zirbenkissen

  • Nutzen Sie einen alten Kissenbezug, so sparen Sie sich viele Arbeitsschritte.
  • Füllen Sie das Kissen zusätzlich mit getrockneten Lavendelblüten für ein kleines Duftpotpourri.
  • Legen Sie dem Beschenkten eine Flasche naturreines Zirbenöl dazu, zum Nachbeduften oder Auffrischen des Duftes.
  • Falls Sie Schafwolle, Dinkelspelz oder Hirsespreu zu Hause haben, können Sie auch eine Mischung als Füllung nutzen.


Ganz viel Freude beim Nachmachen und Verschenken!

Mehr Infos zur Zirbe im Waschbär-Magazin: Das Geheimnis der Zirbe: Nutzung und Wirkung

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden

Bildquellen

  • zirbenkissen: © Constanze L.

Constanze lebt inzwischen schon seit 15 Jahren in der Waschbär-Welt und ist zurzeit im Einkauf mit der Mission „Grüner Daumen“ befasst. Im eigenen kleinen Garten beweist sie bei jeder Gelegenheit den Mut zum Ausprobieren und geht mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Freund der immer neuen Frage nach, wo was herkommt. Ist eine Antwort gefunden, genießt die kleine Familie die Schönheit der Natur oder sorgt für die Unterhaltung ihrer zwei Katzen.

Ähnliche Beiträge

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.