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Strom sparen im Haushalt und Alltag: So senken Sie Ihre Energiekosten

Eine Mehrfachsteckdose mit einzelnen Schaltern für jede Steckdose ist an verschiedene Geräte angeschlossen.

Strom sparen war noch nie so sinnvoll wie jetzt. Nicht nur profitiert das Klima davon – auch die steigenden Energiekosten lassen sich auf diese Weise abfedern. Wir geben Ihnen Tipps an die Hand, um Stromfresser im Haushalt zu identifizieren und im wahrsten Sinne des Wortes auszuschalten. Außerdem erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Stromverbrauch ermitteln und mit dem bundesdeutschen Durchschnitt vergleichen können.

Stromfresser erkennen: Wie lässt sich im Haushalt Strom sparen?

Als Stromfresser bezeichnet man generell Haushaltsgeräte, die viel Strom verbrauchen. Entweder sind diese elektronischen Haushaltsgeräte sehr alt und somit nicht mehr energieeffizient. Oder sie sind dauerhaft an das Stromnetz angeschlossen und verbrauchen selbst im Stand-by-Modus Strom. Auf Dauer summiert sich dieser Stromverbrauch und führt zu einer höheren Stromrechnung.

Ein einfacher Weg, um in Ihrem Haushalt große Stromverbraucher zu identifizieren, ist die Verwendung eines Strommessgeräts. Dieses können Sie entweder ausleihen, zum Beispiel bei Energiedienstleistern, oder in Baumärkten erwerben. Außerdem können Sie Geräte mit einem hohen Stromverbrauch daran erkennen, dass sie selbst im ausgeschalteten oder im Stand-by-Modus warm sind. Trennen Sie Geräte also immer vom Strom oder verwenden Sie Mehrfachsteckdosen, die einen Ein- und Ausschalte-Schalter haben.

Strom sparen: Tipps für die größten Stromfresser

Typische Beispiele für Stromfresser im Haushalt sind der Gefrierschrank, der Elektroherd oder alte Heizungspumpen. Im Folgenden führen wir die größten Übeltäter auf und geben Tipps, wie Sie den Stromverbrauch senken können.

Alte Heizungspumpe

Leben Sie in einem Eigenheim und ist Ihre Heizungspumpe älter als zehn Jahre, sollten Sie prüfen, ob Sie sie durch eine neue ersetzen können. Der jährliche Verbrauch kann bei einem alten Modell bei bis zu 500 kWh liegen. Mit einem neuen Modell lassen sich etwa 80 Prozent Energie sparen. 

Elektroherd

Beim Kochen wird viel Energie verbraucht. Wählen Sie daher immer die passende Herdplattengröße, kochen Sie mit Deckel und nutzen Sie bereits kochendes Wasser aus dem Wasserkocher.

Tipp: Befüllen Sie den Wasserkocher nur mit so viel Wasser, wie Sie auch wirklich benötigen. Haben Sie keinen Induktionsherd, können Sie außerdem die Resthitze der Herdplatte nutzen und den Herd ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten. 

Tomaten werden auf einem Brettchen geschnitten, im Hintergrund steht ein Topf mit Deckel auf dem Herd. © CC0 / Gary Barnes

Bei geschlossenem Topf sparen Sie Strom und das Wasser kocht schneller.

Gefrierschrank

Da der Gefrierschrank dauerhaft betrieben wird, hat er mit etwa 415 kWh jährlich einen hohen Energieverbrauch. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Tür stets zügig zu schließen. Zudem sollten Sie das Gerät mindestens einmal im Jahr abtauen, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Stellen Sie außerdem keine warmen Speisen in den Gefrierschrank. Eine Temperatureinstellung von –18 °C genügt. 

Kühlschrank

Auch der Kühlschrank hat mit etwa 330 kWh im Jahr einen hohen Verbrauch. Daher sollten Sie sich überlegen, ein altes Gerät gegen ein neues, energieeffizienteres einzutauschen. Die richtige Größe macht ebenfalls viel aus: Leben Sie in einem Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt, ist ein Fassungsvermögen von 100 Litern ausreichend. Jede weitere Person braucht etwa 50 Liter. Platzieren Sie den Kühlschrank außerdem nicht neben Wärmequellen wie Heizung oder Herd oder an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung. Im oberen Fach genügt eine Temperatur von 7 °C, bei schnell verderblichen Lebensmitteln sind 2 °C empfehlenswert.

Tipp: Lagern Sie Saftvorräte und andere Getränke im Kühlschrank, da sie Kälte speichern und als Kühl-Akkus dienen.

Backofen

Nutzen Sie die Umluft-Funktion: Das spart 15 Prozent Energie im Vergleich zu Ober- und Unterhitze. Heizen Sie den Backofen nicht vor und nutzen Sie die Resthitze, indem Sie den Backofen ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten. 

Zum Strom sparen wird der Backofen von einer Frau richtig eingestellt. © CC0 / Ron Lach

Nutzen Sie den Backofen mit Umluft – dafür einfach 20 °C der Ober- und Unterhitzeangabe abziehen.

Beleuchtung

Genauso wie der Kühlschrank benötigt auch elektrisches Licht bis zu 330 kWh im Jahr. Schalten Sie daher wann immer möglich das Licht aus. Tauschen Sie zudem herkömmliche Glühlampen gegen LED- und Energiesparlampen ein oder dimmen Sie das Licht wenn möglich. Die ein oder andere Kerze ist ebenfalls eine schöne Quelle für Licht und Gemütlichkeit – ganz ohne Stromverbrauch. 

Waschmaschine

Je nach Haushaltsgröße läuft die Waschmaschine sehr oft und hat dadurch einen hohen Energieverbrauch. Aber auch hier können Sie sparen: Waschen Sie nur, wenn die Trommel ausreichend gefüllt ist. Verwenden Sie Eco-Programme: Diese dauern länger, verbrauchen jedoch weniger Wasser und Strom. Temperaturen von 30–40 °C sind stromsparend und entfernen Flecken durch längere Einwirkzeit gut. Verzichten Sie auf Vorwäschen, dies spart bereits elf Kilogramm CO2 im Jahr. Kleine Flecken können Sie zudem gut von Hand auswaschen. Hier finden Sie weitere Tipps für stromsparendes, nachhaltiges Wäschewaschen.

Wäschetrockner

Auch wenn Trockner sehr praktisch sind, verbrauchen sie viel Strom. Können Sie auf einen Wäschetrockner nicht verzichten, sollten Sie unnötige Schleudervorgänge vermeiden und die Wäsche direkt nach dem Trocknungsvorgang herausholen. Am nachhaltigsten ist es jedoch, die Wäsche auf einem Wäscheständer an der Luft trocknen zu lassen. Gerade im Sommer ist die Wäsche innerhalb weniger Stunden trocken. 

Wäsche wurde zum Strom sparen auf einem Wäschetrockner aufgehangen. © Waschbär

Kostenlos und nachhaltig: so wird die Wäsche auch ohne Einsatz von Strom trocken.

Spülmaschine

Spülmaschinen verbrauchen zwar ebenfalls viel Strom, im Vergleich zur Handwäsche sind Sie jedoch nachhaltiger. Nutzen Sie hier Eco-Programme und niedrige Temperaturen von 45–55 °C. Meiden Sie Vorspül- sowie Kurzprogramme. Starten Sie den Spülvorgang erst dann, wenn die Maschine komplett gefüllt ist. Spülen Sie das Geschirr nicht schon vorher sauber – den Job übernimmt Ihre Spülmaschine. Was Sie sonst noch beachten können, lesen Sie in unserem Beitrag zum nachhaltigen Geschirrspülen

Fernseher

Vor allem alte Röhrenfernseher sollten Sie aufgrund des hohen Energieverbrauchs nicht mehr nutzen. Aber auch Flachbildschirme haben nicht gerade einen geringen Stromverbrauch. Achten Sie bei Neuanschaffungen auf die Energieeffizienzklasse und fragen Sie sich, ob Sie wirklich den größten Bildschirm brauchen. Selbst wenn der Stand-by-Stromverbrauch neuer Geräte inzwischen deutlich reduziert wurde, sollten Sie im ausgeschalteten Zustand den Stecker ziehen oder die Mehrfachsteckdose ausschalten. So verbrauchen auch dazugehörige Geräte nicht unnötig Strom. 

Homeoffice-Geräte

Wechseln Sie zu einem Gerät, das sowohl drucken als auch kopieren, scannen und faxen kann. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Strom. Lassen Sie Ihren Laptop, Computer oder Bildschirm nicht im Stand-by-Modus, sondern schalten Sie das Gerät bei längerer Nicht-Nutzung aus. Zudem lohnt es sich, die Helligkeit zu reduzieren und einen Laptop statt eines Computers zu verwenden. Für Grafikarbeiten und das Gaming gibt es entsprechend leistungsstarke Laptops. 

Wie kann man im Haushalt sonst noch Strom sparen?

  • Reduzieren Sie die Temperatur des Durchlauferhitzers, der für das elektrische Aufwärmen des Wassers zuständig ist. 39–40 °C gelten als ausreichend.
  • Achten Sie bei der Neuanschaffung von Geräten auf eine hohe Effizienzklasse.
  • Lassen Sie Ladegeräte nicht in der Steckdose stecken. 
  • Stellen Sie Ihr Smartphone nachts auf Flugmodus oder schalten Sie es aus.
  • Verzichten Sie auf Klimaanlagen, nutzen Sie stattdessen Ventilatoren.
  • Nutzen Sie die Zeitsteuerung Ihres WLAN-Routers.
Ladekabel und Netzstecker sind an eine Steckdose angeschlossen. © CC0 / Markus Spiske

Oft bleiben Geräte und Ladekabel an die Steckdose angeschlossen, auch wenn sie nicht permanent gebraucht werden.

Mit welchen Haushaltshelfern kann man Strom sparen?

Haushaltshelfer können dabei unterstützen, den Stromverbrauch zu senken. Die folgenden Gegenstände sollten bei Ihnen zu Hause einen Platz finden, wenn Sie Strom sparen wollen.

Strom sparen: Sparduschköpfe anbringen

Verwenden Sie in der Dusche einen Sparduschkopf, falls Ihr Wasser mit Strom erhitzt wird.

Mehrfachsteckdosen

Installieren Sie Mehrfachsteckdosen, um alle Geräte gleichzeitig ausschalten zu können und den Stand-by-Modus zu umgehen.

Mit LED-, Energiesparlampen und Solarenergie Strom sparen

Zwar sind Energiesparlampen teurer als herkömmliche, dafür haben sie eine deutlich längere Lebensdauer und verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Bei zehn 60-Watt-LED-Lampen können Sie pro Jahr 165 Euro sparen. Im Garten können Sie außerdem Solarlampen verwenden. Für den Innenbereich gibt es zudem eine ganze Reihe von solarbetriebenen Kleingeräten, wie zum Beispiel Handy-Ladegeräte, Taschenlampen, Personen- oder Küchenwaagen.

Ein Solarpanel steckt im Rasen, im Hintergrund leuchten die Gartenlampen in der Abenddämmerung. © Waschbär

Durch kostenlose Sonnenenergie können die Lampen im Garten abends erstrahlen.

Strom sparen: den eigenen Verbrauch berechnen

Im Alltag macht machen die meisten Menschen sich selten Gedanken darüber, wie viel Strom wohl der Wasserkocher und der Kühlschrank am Tag verbrauchen. Geschweige denn, wie viel Strom aufs Jahr gesehen benötigt wird. Trotzdem ist es sinnvoll, den eigenen Stromverbrauch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren Stromverbrauch zu ermitteln. Hier die zwei einfachsten:

Der Blick auf die letzte Jahresabrechnung

Eine genaue Auskunft über Ihren Stromverbrauch bietet ein Blick auf die letzte Stromrechnung. Hier ist der Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) angegeben. 

Den Stromverbrauch mit dem Stromzähler errechnen

Eine Möglichkeit, Ihren Stromverbrauch zu berechnen, ist das Hochrechnen des Stromzählers. Hierzu notieren Sie sich zu Beginn und am Ende der Messung die Stromzählerstände und bilden dann die Differenz. Entweder notieren Sie die Differenz eines gesamten Tages, einer Woche oder eines Monats und multiplizieren den Wert dementsprechend:

  • Stromverbrauch in kWh pro Tag x 365 = Stromverbrauch/Jahr
  • Stromverbrauch in kWh pro Woche x 52 = Stromverbrauch/Jahr
  • Stromverbrauch in kWh pro Monat x 12 = Stromverbrauch/Jahr

Haben Sie eine der drei Möglichkeiten gewählt und Ihren jährlichen Stromverbrauch ermittelt, können Sie Ihr Ergebnis mit dem Stromspiegel für Deutschland des Jahres 2021/22 vergleichen. Dort sehen Sie, ob in Ihrem Haushalt noch Potenzial zum Stromsparen besteht oder ob Sie bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

Und noch ein weiterer Tipp: Wechseln Sie zu Ökostrom, achten Sie dabei auf das ok-power-Gütesiegel oder das Grüner Strom Label. Dadurch sparen Sie zwar keinen Strom ein, aber der Strom, den Sie verwenden, ist zumindest umwelt- und klimafreundlich.

 

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Bildquellen

  • kochen-mit-geschlossenem-topf: © CC0 / Gary Barnes
  • backofen: © CC0 / Ron Lach
  • waesche-trocknen: © Waschbär
  • ladekabel-in-steckdose: © CC0 / Markus Spiske
  • solarpanel-gartenbeleuchtung: © Waschbär
  • steckdose-zum-strom-sparen: © Waschbär

Sandra Jansen hat immer einen Stapel Bücher auf ihrem Nachttisch liegen. Als studierte Literaturwissenschaftlerin schlägt ihr Herz nicht nur für englische und deutsche Klassiker, sondern auch für die vegane Ernährung und Grünpflanzen. Wenn sie nicht gerade im Pflanzencenter nach Raritäten Ausschau hält, trifft man sie entweder in der Kletterhalle oder bei einem Spaziergang draußen im Grünen.

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  1. P14x3

    20 September

    Brauchen wir noch 230 Volt Strom?
    Keine Panik, ich will Ihnen nicht den Strom abschalten. Ich möchte auf ein anderes Problem hinweisen.
    Schauen Sie sich doch einmal in ihrer Wohnung um. Schauen Sie sich Ihre elektrischen Geräte doch einmal genauer an.
    Nehmen wir als Beispiel das Gerät, was wir mittlerweile am häufigsten verwenden.
    Das Handy.
    Und da wir es so häufig verwenden, müssen wir es auch in der Regel täglich laden.
    Aber nehmen Sie einfach mal das Ladekabel in die Hand und schauen Sie auf den Stecker.
    Da steht auch Text drauf.
    Und da gibt es zwei Begriffe: Input und Output.
    Input 230 Volt. Output 5-12 Volt, je nach Handymodell und -hersteller. Es gehen also 230 Volt rein, obwohl nur 5-12 Volt benötigt werden. Der Rest wird in Wärme umgewandelt. Oder anders ausgedrückt. Damit werden 95% des Stromes verschwendet!
    Und so können Sie in ihrer gesamten Wohnung weiter schauen. Alle Geräte mit mikroelektronischen Bauteilen haben ein Netzteil.
    Computer, Flachbildfernseher, DVD-Player, Stereoanlage, Spielekonsole,…
    Alles Netzteile!
    Auch in der Küche und im Bad gibt es immer mehr Geräte, die Netzteile verbaut haben. Sei es die elektrische Zahnbürste oder der Koch-/Backautomat.
    Und auch unsere Beleuchtung. Diese sogenannten „Energiesparlampen“, was denken Sie was da für Energie gespart wird. Keine! Denn auch diese Lampen haben in ihrem Sockel ein Netzteil versteckt.
    Also warum nicht einfach all diese Netzteile rausschmeißen.
    Dann bräuchten wir in unseren Wohnungen nur noch eine Spannung von 12 Volt. Das sind 5% von dem was wir heute benutzen.

    Es gibt eigentlich nur drei Geräte die durch ihre Bauweise mehr als 12 Volt brauchen. Das ist der Ofen, der Kühlschrank und die Waschmaschine.
    Oder doch nicht?
    Gehen Sie ins Internet und geben Sie mal ein. „Ofen 12 Volt “ Treffer! So etwas gibt es. Auch einen Kühlschrank und eine Waschmaschine gibt es mit 12 Volt. Das kommt aus dem Camping/Fernfahrer-Bereich. Also seit Jahren bewährt.

    Damit könnten wir ein Stromsystem aus den 1880-1920 (Elektrifizierung Deutschlands) auf den heutigen mikroelektronischen Stand bringen.
    Und was nicht funktioniert, da können wir zeigen was „Innovation Made in Germany “ alles kann.

    Nun werden die Kritiker sagen, dass würde bedeuten, in jede Wohnung neue Kabel zu ziehen.
    Stimmt nicht! Ist schon da. In 99% aller Wohnungen gibt es einen Telefonanschluss. Und darüber laufen 12-20 Volt. Wir schicken Telefongespräche, das Internet darüber, warum dann nicht auch noch Strom.

    Und sie müssten nicht einmal alle Geräte neu kaufen. Es müssten nur die Netzteile ausgebaut/überbrückt werden. Nach Corona wäre das dann doch ein guter Jobmotor 42 Millionen Haushalte bundesweit auf den 12 Volt Strom umzurüsten.

    Aber da müssen wir nicht aufhören.
    Büros! Was ist ein Büro denn nichts anderes als ein Raum mit Beleuchtung, Computer und Kaffeemaschine. Und auch für die Kaffeemaschine gibt es eine 12 Volt Variante 😉 Es gibt laut Internet zwischen 18 und 26 Millionen Büroarbeitsplätze bundesweit. Auch die könnte man alle auf 12 Volt umrüsten und damit Millionen Kilowattstunden sparen.

    Und wir können noch ein Schritt weiter gehen.
    Geschäfte! Denn was ist ein Geschäft nichts anderes als ein Raum mit Beleuchtung und Kasse. Und die Kasse ist mittlerweile nichts anderes als ein Computer.
    Also auch da können wir umrüsten.

    Als Erinnerung möchte ich Sie noch auf die Zukunft hinweisen. Das sogenannte „Smarthome “ Also wo mir dann der Kühlschrank sagt, was ich einkaufen soll, und andere Geräte, die kommunizieren. Und da dass ja auch alles mit Mikroelektronik gesteuert wird, bedeutet das was? Noch mehr Netzteile?
    Schmeißen wir weiter Geld für Energie, die wir nicht einmal benutzen, zum Fenster heraus? Oder…

    • Es wäre mal eine unabhängige Untersuchung fällig, inwieweit wir heute schon unsere Wohnungen, Büros und schlussendlich unsere Städte durch diese Netzteile heizen.
    • Wind und Solar bekommen einen ganz anderen Stellenwert. Denn der gewonnene Strom muss ja nicht erst auf 230 Volt (mit Verlusten) hochtransferiert, um dann in unseren Wohnungen wieder durch die Netzteile verheizt zu werden. Viele autark Lösungen sind möglich.
    • Und sollte es doch einmal zu Stromausfällen kommen, reicht es eine Autobatterie anzuschließen und weiter geht es.
    • Was wir allein an Kupfer einsparen, wenn die Netzteile weg sind.
    • Durch den Platz der durch die Netzteile wegfällt, könnte man auch einmal über das Design von den ganzen Geräten reden und was da noch für Einsparpotenzial möglich ist.
    • Für die Beleuchtung können Taschenlampen-LEDs verwendet werden. Die sind heute schon heller als eine 40 Watt Glühbirne.
    Und dass schöne an der ganzen Geschichte ist: Das produzierende Gewerbe wäre davon nicht betroffen. Denn die arbeiten mit Kraftstrom. Also separate Leitungen.

    • Der Waschbär

      21 September

      Lieber Herr Schmidt,

      vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ein so ausführliches Feedback zu unserem Artikel zu geben.

      Es ist wirklich toll zu lesen, dass Sie sich so intensiv mit dem Thema beschäftigen und auseinandersetzen.
      Wir freuen uns immer verschiedene Meinungen und Sichtweisen von unserer Community mitzunehmen. Ein reger Austausch zu ist uns sehr wichtig. Nur so werden Themen immer wieder von verschieden Seiten beleuchtet und überdacht.

      Herzliche Grüße
      Ihr Waschbär

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