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Einfach selbst gemacht: Veganer Karottenkuchen

Saftig und nicht nur zu Ostern ein Leckerbissen: Karottenkuchen.

Nicht nur zur Osterzeit lässt ein leckerer, saftiger Karottenkuchen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Doch zu Ostern gehört die „Rüblitorte“, die ursprünglich aus der Schweiz kommt, seit meiner Kindheit fest dazu. Der Kuchen ist dank der Karotten immer besonders saftig, vor allem aber, wenn man ihn ein bis zwei Tage durchziehen lässt. Das traditionelle Rezept enthält reichlich Butter und Eier. Da ich seit einigen Jahren versuche, mehr vegane Backwerke zu zaubern, habe ich das Rezept von Oma modifiziert. Bislang hatte ich mich noch nie an eine vegane Variante des Oster-Klassikers gewagt. Dieses Jahr war es dann soweit. Nach ein paar Versuchen ist mir der vegane Karottenkuchen super lecker und saftig gelungen. Es lohnt sich eben doch, auch bewährte Rezepte in veganer – oder anderer Form – neu auszuprobieren. Was beim Karottenkuchen die größte Herausforderung war, betraf die Saftigkeit. Bekanntlich mag niemand trockene Kuchen. Noch lockerer und saftiger wird der Rührteig, wenn ein geriebener Apfel untergehoben wird. Ist der Teig zu fest, hilft außerdem die Hinzugabe von etwas pflanzlicher Milch. Sollte der Kuchen aber doch einmal trocken werden, können Sie ihn ganz einfach retten, indem Sie mit einem Zahnstocher Löcher in den Kuchen stechen und ihn mit etwas Saft oder Likör beträufeln. Alternativ dazu kann er auch mit pflanzlicher Milch bestrichen und bei geringer Hitze (ca. 50 Grad) in den Ofen gestellt werden, sodass der gut durchziehen kann. Nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich Sie nur ermuntern, veganes Backen auszuprobieren. Starten Sie doch mit meinem bewährten Karottenkuchen.

Rezept für den veganen Karottenkuchen

Hier können Sie das Rezept für den Karottenkuchen als PDF herunterladen.

Zutaten

  • 375 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 150 ml pflanzliches Öl
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL veganer Joghurt
  • 300 g geriebene Karotten
  • 13 g Weinstein Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für das Topping

  • 150 g veganer Frischkäse
  • 1 EL veganer Joghurt
  • 3 EL Puderzucker
  • ½ Zitrone

Zubereitung

  1. Die Karotten schälen und kleinraspeln.
  2. Wasser, Öl und den veganen Joghurt hinzugeben und mit den Karotten vermengen.
  3. Die trockenen Zutaten vermischen und anschließend nach und mit der Karottenmasse verrühren, bis sich ein cremiger Teig ergibt.
  4. Den fertigen Teig in eine gefettete Springform (20 – 24 cm) geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen.
  5. Derweil alle Zutaten für das Topping miteinander vermengen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen geholt und abgekühlt ist, kann das Topping gleichmäßig auf dem Kuchen verteilt werden.
  6. Je nach Belieben den Kuchen ganz klassisch mit Marzipankarotten oder mit Pistazien garnieren.

Tipp: Den Kuchen am besten einen Tag vor dem Festessen vorbereiten, damit er genug Zeit hat, durchzuziehen. Dann ist der Kuchen am nächsten Tag noch saftiger. Soll das Frischkäse-Topping schön locker und cremig sein, am besten erst kurz vor dem Servieren frisch vorbereiten und auf dem Kuchen verstreichen.

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Bildquellen

  • veganer-karottenkuchen: © Karolina K.

Karolina absolviert derzeit ein Duales Studium bei Waschbär. In ihrer Freizeit streift sie mit Pferd und Hund durch die idyllischen Wiesen und Wälder vor der eigenen Haustür. Dabei tankt sie Energie und lässt ihren Gedanken freien Lauf. Die so entstehenden Ideen führen oft zur Zubereitung veganer Köstlichkeiten, die sie an Freunden und Familie testet, oder geschmackvollen Upcycling-Projekten.

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  1. Ladybug

    8 Mai

    Mega leckeres Rezept! Kann ich jedem Weiterempfehlen 🙂

  2. Miriam

    14 April

    Hallo Waschbär team, ich habe den Rüeblikuchen nachgebacken und bin sehr enttäuscht vom Ergebnis. Der Kuchen ist trotz langer Backzeit und Stäbchenprobe sehr kompakt, pampig und zu wenig süss. Ich backe oft und viel Vegan, meistens mit tollem Ergebnis. Habe ein Hauch gemahlene Gewürznelke und etwas abgeriebene Zitronenschale dazu gegeben…das es im Rezept fehlte. Das hat es geschmacklich gerettet aber an den klassischen Aargauer Rüeblikuchen kommt´s nicht ran. Die Nüsse wie Mandeln oder Haselnüsse die üblicherweise drin sind habe ich auch vermisst. Sorry für mich ist das nicht´s.

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