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Einfach selbst gemacht: Die letzte Ernte zu Pastasauce einkochen

Frisches Gemüse, Töpfe und ein Messer, los geht die Saucenproduktion.

Schon seit Jahren konserviere ich die Gartenschätze, die ich nicht gleich mit meiner Familie oder Freunden verspeisen kann. Denn oft wird sehr viel auf einmal erntereif, zum Beispiel die Zucchini und nach vielen Sonnenstunden haufenweise Tomaten. Ich verwerte das Gemüse auf verschiedene Arten. Landgurken und Zucchini lege ich auch in Rotweinessig ein, das Rezept finden Sie hier. Zucchini gehören für mich aber auch fest zu würzigen, tomatigen Pastasaucen. Da habe ich beim Essen dann tatsächlich das Gefühl, den Sommer auf dem Teller wiederzusehen.

Für die diesjährige Saucen-Produktion habe ich neues Kochgeschirr aus Porzellan genutzt, die sich für mein Induktionskochfeld eignen. Nach dem Test muss ich sagen, dass diese Töpfe für mich absolute Alleskönner sind: Induktionsgeeignet, kratzfest, schadstofffrei, ofenfest, zum Aufbewahren im Kühlschrank und sogar für Mikrowellen geeignet. Und im Gegensatz zu meiner geliebten Eisenpfanne ist das Keramikgeschirr unempfindlich gegen Säure und lässt sich einfach in die Spülmaschine stecken. Mein Rezepttipp für den würzigen Sommer im Saucenglas gelingt natürlich in jedem Topf, entscheidend sind die Zutaten. Also, los geht’s!

Rezept für sommerliche Pastasauce im Glas

(ergibt 2,5 bis 3 Liter Sauce)

Zutaten

  • 2 große Zucchini
  • 10 große Tomaten (oder eine vergleichbare Menge kleinerer Tomaten – was die Ernte eben hergibt)
  • 1 Zwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 1 Limette
  • Etwas Rotweinessig
  • 1 kleiner Bund Thymian oder Bohnenkraut
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

  1. Gemüse gründlich waschen. Zwiebel, Knoblauch und Zucchini in möglichst kleine Würfel schneiden.
  2. Zwiebeln und Knoblauch dünsten und nach ein paar Minuten die Zucchini dazugeben. Kräftig anbraten, damit Röstaromen entstehen.
  3. Mit einem Schuss Rotweinessig, Zitronen- und Limettensaft ablöschen.
  4. Tomaten grob schneiden und zugeben.
  5. Nun einfach köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend mit frischen Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Einmachgläser je nach gewünschter Größe mit kochendem Wasser füllen und kurz stehen lassen. Auch die dazugehörigen Deckel überbrühen.
  7. Zum Schluss die Gläser befüllen und verschließen – fertig! Dunkel gelagert könnte die Sauce ein paar Monate halten. Vermutlich wird sie aber schon früher verputzt, so ist das bei mir zumindest immer.
In dem Keramiktopf lässt sich die Pasta so schön goldgelb überbacken.

©Moritz Oehler

Das ist meine Lieblingsvariante mit der sommerlichen Pastasauce: Mit Nudeln mischen und ab in den Ofen.

Ich fülle die Soße immer in große Gurkengläser (ca. 750 ml) – das reicht für 500 g Pasta. Meine Lieblingsvariante: Einfach die Nudeln kochen, unter die Soße rühren, mit Käse bestreuen und kurz im Ofen überbacken. Schmeckt immer wie frisch aus dem Garten und lässt mich an die schönen warmen Sommerabende zurückdenken.

Guten Appetit!

Hier können Sie das Rezept als PDF runterladen.

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Bildquellen

  • Überbackene Pasta: ©Moritz Oehler
  • letzte Ernte konservieren: ©Moritz Oehler

Moritz rast werktags auf seiner roten Schwalbe zum Waschbärbau, wo er sich den Aufgaben eines Online Shop Managers stellt. Am Wochenende bringt der überwiegend nachtaktive Waschbär als „Captain Cook“ artverwandte Fähen und Rüden in Kellergewölben zum Tanzen. Als Ausgleich wütet er täglich in seiner Kajüte, mit einer Vorliebe für kalorienreiches Schokoladengebäck sowie badische Spezialitäten und streunt auf der Suche nach essbaren Röhrlingen durch die Freiburger Wälder.

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