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Mineralreiniger: Infos und Tipps zu den natürlichen Putzmitteln

Die Sprühflasche gibt einen Stoß mit weißer Flüssigkeit ab, der auf dunkelgrauen Kacheln aufkommt.

Mineralreiniger sind eine grüne Superwaffe, um Schmutz und Dreck den Kampf an zu sagen. Sie bestehen häufig aus Mineralsalzen, Wasser und Biopflanzenölen. Und im Vergleich zu herkömmlichen Reinigern beinhalten Mineralreiniger keine petrochemischen Inhaltsstoffe. Weiterhin sind die ökologischen Reinigungsmittel ebenfalls frei von Farb- sowie Duftstoffen. Letzteres macht diese Reiniger besonders für Allergiker und Allergikerinnen attraktiv. Auch Haushalte mit Kindern oder Tieren profitieren vom ökologischen Putzen mit Mineralreinigern.

Mineralreiniger ohne Petrochemie vs. Reiniger auf Mineralölbasis

Die Produktion herkömmlicher Reinigungsmittel basiert auf der sogenannten Petrochemie. Der Ausdruck bezeichnet Verfahren zur Herstellung chemischer Produkte aus Erdgas oder synthetisch erstellten Verbindungen aus Erdöl. Dazu zählen beispielsweise Tenside, Industriealkohole, Benzol-Verbindungen, Propanol oder Säuren. Diese Verbindungen sind zum Teil giftig, hochentzündlich und schädlich für die Umwelt. Darüber hinaus können herkömmliche Reiniger auch Konservierungsstoffe und weitere Zusätze beinhalten.

„Die verwendeten Inhaltsstoffe von Mineralreinigern bestehen unter anderem aus Mineralsalzen und Biopflanzenseife“, erklärt Volker Belz. Er produziert den grünen Reiniger und arbeitet schon viele Jahre mit Waschbär zusammen. Somit liegen den Mineralreinigern größtenteils anorganische Verbindungen zugrunde. Dazu zählen beispielsweise Natrium, Calcium, Magnesium, Salze und Biopflanzenseife. Der Vorteil: Diese Stoffe sind vollständig biologisch abbaubar und in Deutschland nahezu unbegrenzt verfügbar. Sie stellen somit weder ein Risiko für den Menschen noch für die Natur dar.

Wie reinigen die ökologischen Putzmittel?

„Unsere Bio-Reiniger bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltstoffen. Diese Bestandteile wurden in jahrelanger Forschung auf Ihre Eigenschaft zur Entfernung von Verunreinigungen sowie Ihrer biologischen Abbauarbeit untersucht. Das Ergebnis ist eine Wirkstoffkombination, welche unsere Erwartungen in allen Bereichen mehr als erfüllt hat,“ so Volker Belz. Die Reiniger ohne Petrochemie machen sich ebenfalls den pH-Wert zunutze, um Schmutz und Keime zu beseitigen. So verschiebt sich mit der Anwendung von Mineralreinigern der pH-Wert des verwendeten Wassers hin zum Basischen. „Sämtliche Verschmutzungen werden zerstört und abtransportiert. Nach dem Abtrocknen bleiben gesundheitlich unbedenkliche Mineralienreste übrig“, erklärt Volker Belz.

Herkömmliche Reiniger funktionieren anders. Sie sorgen dafür, dass sich Schmutz und Wasser verbinden. Doch entfernen Reinigungsmittel, die beispielsweise Tenside enthalten, zwar den Schmutz, hinterlassen aber eine hydrophobe Schicht. Dadurch besteht besonders auf Fliesen Rutschgefahr. Der Einsatz saurer Reiniger verhindert das Rutschen – greift aber auch die Fliesen an. Darüber hinaus bietet die Tensidschicht einen optimalen Nährboden für Krankheitserreger. Somit stellen Mineralreiniger eine saubere und effektive Alternative zum herkömmlichen Putzen dar.

So werden Mineralreiniger angewandt

„Mineralreiniger kann überall verwendet werden“, erklärt Volker Belz. Einzig und allein korrosive Materialien sollten nicht mit Mineralreiniger in Kontakt kommen. Allerdings finden sich solche Gegenstände im Alltag eher selten. So zählt beispielsweise unbehandeltes Aluminium zu korrosivem Material.

Eine häufig verwendete Form von Mineralreinigern ist die flüssige. Tragen Sie mithilfe einer Sprühflasche und eines feuchten Schwamms oder Tuchs den Reiniger auf die verschmutzte Stelle auf. Lassen Sie den Mineralreiniger anschließend einwirken, aber nicht vollständig trocknen. Waschen Sie die behandelte Oberfläche zuletzt mit warmem Wasser ab. Auf diese Weise können sie beispielsweise Ihre Fenster umweltfreundlich putzen.

Zwar existieren viele ökologische Hausmittel zum Putzen. Einige von ihnen eignen sich aber nicht für die Reinigung aller Materialien. So entzieht beispielsweise Essig trotz seiner vielen positiven Eigenschaften dem Fugenmaterial Feuchtigkeit. Das ist schädlich für das Material. Mineralreiniger hingegen befreit Fugen von Fett, Kalk und alten Reinigerresten (Biofilm), ohne sie dabei in irgendeiner Form zu beschädigen und porös zu machen.

Mineralreiniger für alle Fälle: Anwendungsbereiche

Reiniger mit Mineralien gibt es für verschiedenste Anwendungsbereiche. So können Sie neben Reinigern für Fenster und Fugen auch Mineralreiniger für Textilien erhalten. Da die Inhaltsstoffe der ökologischen Reinigungsmittel gesundheitlich absolut unbedenklich sind, ist somit der Kontakt von behandelten Textilien mit menschlicher Haut bedenkenlos möglich. Dies wurde durch das renommierte Testinstiut Dermatest untersucht und mit „Sehr Gut“ bewertet. So erhalten Sie beispielsweise Reiniger ohne Chemie auch für Ihre Matratze oder Ihren Teppich.

Nahaufnahme einer Sprühflasche oberhalb des weißen Teppichs.

Teppichreinigung ohne die petrochemische Keule: Mineralreiniger helfen auch hier weiter.

Was ist an den Reinigungsmitteln nachhaltig?

Mineralreiniger enthalten keine petrochemischen Substanzen sowie keine Tenside auf Erdölbasis. Die Inhaltsstoffe des Reinigers sind also alle biologisch abbaubar. Dadurch entsteht eine sehr gute Ökobilanz für Mineralreiniger. „99 Prozent der Inhaltsstoffe stammen aus Deutschland. 1 Prozent aus den Mittelmeerländern. Das garantiert Unabhängigkeit vom Weltmarkt “, so Volker Belz. So ist der CO2-Ausstoß für die Transportwege der Inhaltsstoffe von Mineralreiniger vergleichsweise gering. Und das macht sich in der Umweltbilanz des Produkts bemerkbar.

Die Idee für die Mineralreiniger entwickelte Volker Belz übrigens mit einem befreundeten Chemiker. Gemeinsam testeten die Experten die Entwicklung umweltfreundlicher Reiniger ohne den Einsatz von petrochemischen Bestandteilen. „Im Vordergrund stand der Umweltschutz mit dem Schwerpunkt Entlastung der Ressource Wasser“, erklärt Volker Belz. Nach vielen Tests gelang den Experten durch firmeninterne Verfahrenstechnik der Durchbruch. Bei dieser Art der Vorgehensweise steht vor allem die Wechselwirkung der natürlichen Inhaltsstoffe mit den Verunreinigungen. Diese Wirkung entsteht erst durch die Kombination der ausgewählten Bestandteile des Reinigers.

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Stefanie Schweizer arbeitet als freie Texterin. Eigentlich ist sie studierte Literaturwissenschaftlerin, doch schlägt ihr Herz auch für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Besonders angetan haben es ihr die grünen Fragen des Alltags und das Gärtnern auf engem Raum.

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