Krameria triandra

Deutsche Bezeichnung: Rathania

Weitere Bezeichnungen / Synonyme
im Rahmen der deutschen Inhaltsstoffangaben:
Rathaniawurzel, Rathaniawurzelextrakt, Rathaniawurzelpulver




Herkunft/Geschichte

Den Ratanhiastrauch findet man vor allem in den Kordilleren von Chile, Peru und Bolivien. In Höhen von 2500 m gedeiht dieser Halbstrauch mit den spitzen, sílbrig behaarten Blättern und zarten roten Blüten. Die Urbevölkerung der Anden schätzt die Ratanhia traditionell als Heilmittel, denn der in der Wurzelrinde enthaltene Gerbstoff wirkt entzündungshemmend und adstringierend, was man sich bei der Zahnpflege zu Nutze machte.
Der botanische Name "Krameria triandra" setzt sich aus dem Namen des österreichischen Militärarztes Kramer und dem Namenszusatz triandra zusammen. Triandra entstand aus dem lateinischen tri = drei und dem griechischen andros = Mann, und bezeichnet die drei männlichen Blütenorgane, die Staubblätter in der Mitte der Ratanhiablüte. Herkunftsländer sind Mittel- und Südamerika.

Verwendete Pflanzenteile und Gewinnung der Rohstoffe

Vermahlene Wurzeln der Krameria triandra, sowie wässrige Alkoholauszüge aus den Wurzeln..

Wirkstoffe

Die adstringierende Wirkung der Ratanhiawurzel wird hauptsächlich auf den Gerbstoff Proanthocyanidine zurück geführt.

Verwendung in der Naturkosmetik

Haupt-Anwendungsbereich für Ratanhia ist die Zahnpflege. Dort nutzt man die stark adstringierende Wirkung der Ratanhia Wurzel. Ebenso wird die vermahlene Wurzel vereinzelt in Pflanzenhaarfarben zur Glanzgebung verwendet.