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Einfach selbst gemacht: Vegane Beeren-Chia-Bowl

Das Bild des angerichteten Desserts ist von Beeren umgeben.

Schon immer habe ich versucht, meine Familie gesund zu ernähren, nicht zu viel Industriezucker zu verwenden und Alternativen auszuprobieren. Wie jeder weiß, ist das nicht immer ganz einfach. Morgens musste es immer schnell gehen, bevor alle das Haus zur Arbeit und in die Schule verließen: Fix das Frühstück richten, Vesperbrote schmieren… gerade der Start in den Tag sollte bei uns gut und vollwertig beginnen. Leider bestand die Lösung der morgendlichen Hektik dann doch manchmal aus Müsli-Mischungen und Cerealien, die mich eigentlich nicht so richtig überzeugt haben. Seither ist einige Zeit vergangen: Inzwischen sind meine Kinder erwachsen und es in den Regalen im Supermarkt steht das sogenannte „Superfood“, wozu auch Chia-Samen zählen.

Genau diese Chia-Samen haben nun auch den Weg in meine Küche gefunden. Aber: Was sind Chia-Samen eigentlich? Die Pflanze Chia kommt ursprünglich aus Mittelamerika und gehört zur Gattung des Salbeis. Die kleinen leckeren Kügelchen sind die Samen dieser Pflanze. Vor einigen Jahren noch weitgehend unbekannt haben sich die Samen zu einem beliebten Bestandteil verschiedener Speisen entwickelt. Ein Grund dafür ist, dass sie wenig Kalorien und Kohlehydrate enthalten und durch viele Ballaststoffe lange sättigt. Chia-Samen geben ihre Energie langsam ab und haben daher vielen Fans bei Sportlern. Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Nährstoffen wie Kalzium, Eisen, Magnesium und Antioxidantien und sollen sich auch auf den Blutzuckerspiegel positiv auswirken. Kombiniert mit frischem Obst wie Beeren, mit Nüssen, Kokosraspel, Bananenchips und Ähnlichem hat man eine wunderbare, vollwertige Mahlzeit, die schnell zubereitet ist, lecker schmeckt und lange satt macht.

Weiße Chia-Samen in einer Schüssel stehen neben einem Holzbrett auf dem Beeren, Blümchen, ausgestochene Mangoherzen und getrocknete Kerne liegen. ©Bärbel K.

Fehlt nur die Flüssigkeit und weitere Beeren – mehr braucht es nciht für dieses Dessert.

Bärbels Rezept für Beeren-Chia-Bowl

Hier können Sie das Rezept für die Beeren-Chia-Bowl als PDF herunterladen.

Zutaten

  • 5-6 EL Chia-Samen (weiß oder schwarz – ich habe weiße genommen)
  • ½ l Flüssigkeit (Vegane Milchalternative, Wasser, Saft – ich empfehle Mandelmilch)
  • Beeren (frisch oder gefroren; es können natürlich auch andere Früchte genommen werden.)
  • Agavensirup (oder Honig für die nicht vegane Variante)
  • Nach Geschmack: Gehackte Nüsse, Mandeln, Kürbiskerne, Bananen- oder Kokoschips, getrocknete Beeren (Goji, Cranberry o.ä.)
  • Außerdem: Hochleistungsmixer (Smoothiemixer) oder Stabmixer (Pürierstab)

Zubereitung

Es empfiehlt sich, den Chia-Pudding schon am Abend zuvor zuzubereiten.

  1. Chia-Samen müssen vor der Verwendung quellen. Die Samen nehmen die Flüssigkeit auf und erreichen so ihr neunfaches Gewicht. Chia-Samen in die Flüssigkeit einrühren.
  2. Mindestens 20 Sekunden rühren, sonst kleben die Samen zusammen.
  3. Quellen lassen. Nach einer Stunde entsteht eine Art Pudding, der runde 3 Tage im Kühlschrank bleiben kann.
  4. Gefrorene oder frische Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren in einen Smoothiemixer oder in ein hohes Gefäß geben und auf höchster Stufe pürieren.
  5. Fortfahren bis die Masse cremig ist. Nach Belieben mit etwas Agavensirup oder Honig süßen.
  6. Den Chia-Pudding zum Servieren in hohe Gläser, Schüsselchen oder eine große Schale geben und das gefrorene pürierte Obst drauflöffeln.
  7. Wenn gewünscht mit Nüssen, Beeren Kokoschips und Ähnlichem dekorieren.
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Bildquellen

  • zutaten-beeren-chia-bowl: ©Bärbel K.
  • beeren-chia-bowl: © Bärbel K. // Montage

Im Einkaufsbereich Haushalt achtet Bärbel darauf, dass ihr Verantwortungsbereich „Küche und Genuss“ in Text und Bild zu immer neuen leckeren Kreationen inspiriert. In ihrer Freizeit probiert sie ebenso gerne Neues in der Küche aus. Die Ergebnisse testet sie mit Vorliebe an ihrer Familie. Sie freut sich aber auch, wenn die zwei erwachsenen Kinder einfach vorbeikommen, um gemeinsam mit den Eltern auf dem Sofa zu lümmeln. Darauf oder auf gemeinsames Skifahren und Wandern kann sich die ganze Familie sofort einigen. Sind die Kinder nicht in Sicht, findet man Bärbel oft in der Natur beim Mountainbiken, Inlinern oder auf Reisen in andere Länder, Städte und Kulturen.

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