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Einfach selbst gemacht: Bärlauch-Pesto

Zutaten und fertiges Pesto sind hübsch auf einem Holztisch drapiert.

Der Frühling ist da und mit ihm zeigen sich nicht nur bunte Frühjahrsblumen, sondern auch beliebte Frühlingskräuter. Wer gerne Waldspaziergänge macht, weiß es: Je nach Region duftet es ab Mitte März immer wieder ordentlich nach Knoblauch. Es ist so weit, die Bärlauch-Saison hat begonnen. Zeit also, den Korb zu schnappen und das leckere Küchenkraut zu ernten. Man kann den Waldknoblauch aber auch auf dem Markt erstehen oder im eigenen Garten anpflanzen. Bärlauch passt am besten frisch in Suppen, Salate oder einfach aufs Butterbrot. Da Bärlauch sich nicht zum Einfrieren eignet (er verliert dabei an Aroma), ist die bessere Alternative, ihn zu Pesto zu verarbeiten. So hat man noch Wochen nach der kurzen Ernte-Saison einen Vorrat zu Hause. Denn nach der Blütezeit ist die Saison auch schon wieder zu Ende.

Verwechslungsgefahr Maiglöckchen und Bärlauch

Ein mit Bärlauchbedeckter Boden ist zu sehen. © Angelika O.

So sieht der Bärlauch aus, bevor er blüht.

Die Blätter des Bärlauchs sehen denen des giftigen Maiglöckchens sehr ähnlich und viele haben Angst beide Pflanzen zu verwechseln. Auf der sicheren Seite ist, wer genauer hinschaut – auch auf den Kalender. Das Maiglöckchen ist – wie der Name nahelegt – erst im Mai da und dessen Blätter sind dicker. Übrigens sehen die Blätter der giftigen Herbstzeitlosen ebenfalls ähnlich aus, diese gibt es aber erst im Herbst, wenn die Bärlauch-Zeit lang vorüber ist.

Direkt bei der Ernte gibt es zwei wesentliche Merkmale, woran Sie echten Bärlauch erkennen können: Jedes einzelne Blatt sprießt an einem einzelnen Stängel aus dem Boden. Um den Bestand zu schonen und sicherzugehen, dass der Bärlauch auch im nächsten Jahr wieder austreibt, sollten Sie pro Pflanze nur ein Blatt ernten.

Angelikas Rezept für Bärlauch-Pesto

Hier können Sie das Rezept für Bärlauch-Pesto als PDF herunterladen.

Zutaten

  • 200 g Bärlauch, frisch
  • 60 g Pinienkerne
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 40 g Kürbiskerne
  • 400 ml Olivenöl (gegebenenfalls mehr)
  • 1 EL Kürbiskernöl
  • 100 g Parmesan, gerieben
  • 1 Bund Basilikum
  • Pfeffer
  • Salz
  • Außerdem: Saubere Gläser zum Abfüllen

Zubereitung

  1. Bärlauch putzen, gründlich waschen und vorsichtig trockenschleudern.
  2. Den Bärlauch grob zerkleinern und in eine Rührschüssel geben.
  3. Die Kerne und gut die Hälfte des Öls dazutun und alles mit einem Pürierstab pürieren.
  4. Den Käse reiben und unterrühren.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Gegebenenfalls noch Öl zugeben.
  7. Füllen Sie die Mischung in saubere Gläser, bedecken Sie die Pesto-Masse jeweils mit einem Schuss Olivenöl, so wird das Pesto haltbarer; schrauben Sie die Gläser anschließend gut zu.

Im Kühlschrank aufbewahrt hält das frische Pesto ungefähr 6 Wochen! Es schmeckt prima zu Pasta, die Gläser sind aber auch ein schönes Mitbringsel!

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Bildquellen

  • Bärlauch: © Angelika O.
  • Bärlauch-Pesto: © Angelika O.

Als Online Produkt Manager versieht Angelika die vielen tollen Waren im Waschbär-Onlineshop mit schönen Bildern und Texten. Auch wenn es dabei ringsum hektisch wird, bleibt sie der ruhende Pol. Die Kraft dafür schöpft sie bei der Gartenarbeit und aus den Momenten, wenn alle drei Kinder da sind. Die sind übrigens die Test-Dummys für neue Rezepte. So schön es zu Hause ist, so gerne ist sie in Wald und Flur unterwegs. Zusammen mit ihrem Mann genießt sie dort den Feierabend oder geht im Herbst auf Pilzjagd.

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