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Do it yourself: Halloween-Deko

Drei geschnitzte Kürbisse liegen auf dem Rasen

Am 31. Oktober ist Halloween und bei euch zu Hause sieht es noch gar nicht gruselig aus? Dann wird es höchste Zeit zu Dekorieren. In den letzten Jahren habe ich einige passende Deko-Ideen zu Halloween mit KürBIS(S) und Co. ausprobiert. Mich hat dabei oft gestört, dass dabei so viel Müll anfällt und die meisten Sachen aus Plastik sind. Irgendwann habe ich angefangen, die Deko selbst zu basteln – oft aus Papierresten und Naturmaterialien. Das spart nicht nur Müll, es ist außerdem eine super Gelegenheit beim Werkeln den Kopf frei zu bekommen oder mit den Kindern einen spaßigen Nachmittag zu verbringen. Dabei können schon die ganz Kleinen (ab 1 Jahr etwa) toll mit anpacken. Die Größeren (ab 4 Jahren etwa) wagen sich an Komplizierteres heran. Meine Kinder freuen sich inzwischen auf das Basteln für Halloween fast genauso wie auf den Tag (oder vielmehr Abend) selbst. Gerne teile ich meine Lieblingsbastel-Tipps hier.

Der Halloween-Klassiker: Kürbisse mit Gruselgesicht

Nummer 1 in Sachen Halloween-Deko sind natürlich die Halloween-Kürbisse! Diese werden zuallererst ausgehöhlt. Dazu nimmt man ein gutes Messer oder ein tolles, kinderfreundliches Schnitzmesser und schneidet zuerst einmal den Deckel im Zickzack oder einfach rund heraus. Am besten geht das, wenn die Schneidelinien schon vorgezeichnet sind. Wir nehmen dafür einen wasserlöslichen Folienstift. Damit malen wir auch das Motiv des Kürbisses auf – von lustigen Gesichtern, über tolle Ornamente und Muster bis hin zu gruseligen Schauergrimassen oder trendigen Star-Wars-Motiven. Der Fantasie sind natürlich absolut keine Grenzen gesetzt.

Ohne Schneide dafür mit vielen Zacken ist das Schnitzmesser

©Kirsten R.

Damit wird das Schnitzen ungefährlicher für kleine Kinderhände: Das Kürbisschnitz-Messer.

Für das Aushöhlen gibt es passende, kindgerechte Kürbisschnitzmesser. Bei denen muss man wirklich keine Sorgen haben, dass die Kinder sich schneiden. Das liegt daran, dass diese nicht scharf sind, sondern durch ihre vielen großen Zacken schneiden und schnitzen. Wenn der Kürbis fertig ist, tauche ich ihn kurz in ein Essig-Wasser-Bad, wodurch er besser haltbar sein soll. Und dann? Ab vor die Haustüre oder in den Garten und ein Teelicht reinstellen. Wenn es dunkel ist kommt hierbei schon ganz tolle, gruselige, schaurig schöne Stimmung auf.

Wer das übrig gebliebene „Innenleben“ seines essbaren Kürbisses gerne weiterverwerten möchte, kann daraus zum Beispiel Suppe machen oder ein Curry. Nur so viel dazu: Bei genug Zeit und Muße muss rein gar nichts in den Biomüll oder auf den Kompost wandern. Eine reine Freude für Umwelt, Gaumen und alle Sinne!

Leuchtende Deko aus kleinen Zierkürbissen

Eine tolle Idee ist es, einen Teelicht-Halter aus einem kleinen Zierkürbis zu schnitzen. Als erstes den kleinen Kürbisdeckel oben in Zacken oder rund abschneiden und das kleine Kerngehäuse ausschaben. Das kann bestimmt jeder kleine „Halloween-Geisterzwerg“. Jetzt nur noch ein Teelicht in die Mitte setzen und die kleinen Kürbisse schön auf der Fensterbank oder um einen großen „Kürbis-Bruder“ aufstellen.

Zwei große und ein kleiner Kürbis leuchten ind er Nacht.

©Kirsten R.

Leuchtende Kürbisfratzen verbreiten schaurige Stimmung – Kinder lieben es.

Gruselige Spinnen-Deko aus Papierresten

Wem Kürbisse an sich als Halloween-Deko nicht genug sind, der kann sich ans Spinnenbasteln machen. Die macht sich super über der Klingel, an der die Halloween-Gespenster und Hexen am 31. Oktober ihr Unwesen treiben wollen.

Sechs gruselige Papierspinnen hängen von einem knorrigen Ast

©Kirsten R.

Die Spinnen können toll über der Türe angebracht werden.

Die Spinnen bastelt ihr ganz einfach: Ein paar Tonpapier-Reste in schwarz/rot sind die Basis. Davon immer ein Stückchen wegreißen und für den Spinnenkörper grob zusammenknüllen. Das macht auch den ganz, ganz Kleinen schon eine Riesenfreude! Anschließend schneidet man schmale Streifen vom Tonpapier ab und klebt diese an den rund geknüllten Spinnenkörper. Wenn es nicht gut hält, je nach Kleber, lassen sie sich auch dran tackern. Die Spinnen sind schon einmal fertig.

Wer möchte, kann sich nun noch ein paar knorrige Äste suchen, die Spinnen an feinen Fäden daran aufhängen und kurz und länger herunterbaumeln lassen. Ein bisschen fein gezogene Watte als „Spinnenwebe“ daran befestigen (hält auch ohne Kleber) und fertig ist die schaurig-schöne Halloween-Deko.

Viel Spaß beim Dekorieren, Nachbasteln und Gruseln. Ich freue mich über weitere Anregungen, Bastel-Tipps und Erfahrungen für die Nacht des Grauens. In diesem Sinne:

HAPPY HALLOWEEN

 

 

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Bildquellen

  • kuerbisschnitzmesser: ©Kirsten R.
  • leuchtende-kuerbisse: ©Kirsten R.
  • spinnen-ast-deko: ©Kirsten R.
  • drei-grosse-kuerbisse: ©Kirsten R.

Kirsten R. sorgt als Grafikerin dafür, dass bei Waschbär alles gut aussieht und jedes Pixel richtig sitzt. Auch nach getaner Arbeit ist sie voll auf Achse: Zum Beispiel mit dem Wohnmobil im Urlaub und im übertragenen Sinne natürlich auch als Mutter von zwei aufgeweckten Kindern. Zusammen mit diesen und den zwei Pflegehunden ist sie viel draußen in der Natur unterwegs, wo sie ihre Inspiration findet. Hat sie genug Frischluft geschnappt, widmet sich Kirsten ihrem außergewöhnlichen Hobby „Organisieren“ und stellt Familienfeste, Ausflüge oder im Herbst Halloween-Raubzüge für kleine Gruselmonster auf die Beine.

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