Gemeinsam auf dem Weg für eine bessere Welt

Das Waschbär-Garten-Gewinnspiel-Menü

Die fünf Gewinner-Rezepte auf einen Blick.

Gärtnern wie der Profi und das ganz ökologisch –  in einem Workshop können Hobby-Gärtner viel zu diesem Thema lernen. Viele Teilnehmer an unserem Garten-Gewinnspiel 2017 haben das genau so gesehen und mit ihren Rezept-Einsendungen um den Gewinn gebuhlt: ein Seminar-Wochenende in der Bioland-Gärtnerei Herb’s in Dötlingen für je zwei Personen. Es gab 5 Gewinnchancen und nach einem ausgiebigen Testessen haben wir Ihnen aus den Gewinner-Rezepten ein leckeres, frisches Menü zusammengestellt. Wir danken allen Teilnehmern, gratulieren unseren Gewinnern und wünschen gutes Gelingen!

Die Angaben entsprechen einem ausgiebigen Essen für 4 Personen. Wenn Sie einen Gang als Hauptgericht zubereiten möchten, können Sie die Mengenangaben der Zutaten einfach anpassen.

 

Vorspeise

Hessisches Sushi mit Sojasoße und Meerrettichpaste

(von Angelika P.)

 Zutaten:

Die mangoldblätter liegen mit Kartoffelreis und Füllung bestückt bereit zum aufrollen.

Im Anschluss werden Mangold und die Füllung zu Sushihäppchen gerollt.

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 EL Rohrzucker
  • 4 EL weißer Balsamico-Essig
  • 1 Stange Meerrettich
  • 4 Blatt Mangold
  • 1 roter Rettich
  • 3 EL Sojasoße
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln raspeln, sodass eine Art ‚Kartoffelreis‘ entsteht. Durch ein Tuch pressen und die Flüssigkeit auffangen. In einen Topf füllen, mit 1 EL Salz und knapp mit Wasser bedeckt aufkochen. Stärke nun wieder hinzugeben und nochmals aufkochen, dabei stetig rühren.
  2. Rohrzucker in Balsamico-Essig auflösen und unter den Kartoffelreis rühren. Abkühlen lassen. (Wenn es schnell gehen soll: Auf ein Backblech streichen)
  3. Für die Meerrettichpaste eine Stange Meerrettich schälen, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Mangold blanchieren, abschrecken und abtupfen.
  5. Den roten Rettich in kleine Stifte schneiden.
  6. Mangold mit Kartoffelreis bestreichen, in die Mitte Rettich legen und aufrollen.
  7. Sushi-Rolle in mundgerechte Scheiben schneiden und mit Sojasoße & Meerrettichpaste genießen.

 

Suppe

Tomatensuppe mit selbst gepuffter Hirse

(von Daniela B.)

Zutaten:

Tomatensuppe in der Schale mit gepuffter Hirse und frischen Kräutern schmeckt auch als Hauptgericht wunderbar.

Fruchtig und mit feinem Biss: Die Tomatensuppe mit gepoppter Hirse bereit zum Genuss.

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 kg Tomaten
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Knoblauchknolle
  • ½ Tasse Kichererbsen
  • 1 TL frischer Rosmarin
  • 1 TL frischer Thymian
  • 1 TL frischer Oregano
  • 2-3 Tassen Gemüsebrühe
  • 1 TL Kokosnussöl
  • 2-3 TL Hirse
  • Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Zwiebel schälen, in grobe Würfel schneiden, mit den klein geschnittenen Tomaten in eine Auflaufform geben und mit Olivenöl beträufeln.
  3. Das obere Stück der Knoblauchknolle abschneiden, sodass die einzelnen Zehen geöffnet sind. Ebenfalls mit Olivenöl beträufeln und in Backpapier einwickeln. Die Knoblauchknolle auf eine Seite der Auflaufform zu den Tomaten und der Zwiebel legen und alles 30-40 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  4. Nun Tomaten und Zwiebeln mit den Kichererbsen in einen Mixer geben, die frischen Kräuter, Salz, Pfeffer und 2 EL der angerührten Gemüsebrühe unterrühren. Die Knoblauchzehen aus der Knolle drücken und ebenfalls in den Mixer geben. Pürieren bis alles fein ist und Brühe bis zur gewünschten Konsistenz zugeben und im Topf erhitzen.
  5. Kokosnussöl in einer Pfanne erhitzen. Hirse zugeben und Deckel daraufsetzen. Die Pfanne immer wieder schwenken bis die Hirse vollständig gepoppt ist.
  6. Suppe in Schüsseln geben, mit gepoppter Hirse und frischem Thymian dekorieren.

 

Zwischengang

Herzhafter Wildsalat

(von Kevin S.)

Zutaten:

Bunt sieht der Wildsalat auf dem Teller aus: ganz einfach mit essbaren Blüten.

Knackig frisch und blumig schön: der Wildsalat – hier mit Löwenmäulchen-Blüten – ist auch was fürs Auge.

  • 8 Kapuzinerkresse-Blüten
  • 4 Vespergurken
  • 4 gelbe Tomaten der Sorte ‚Currant Gold‘
  • 4 dunkle Tomaten der Sorte ‚Black Cherry‘
  • 10 Löwenzahnblüten
  • 10 Blätter von der Kapuzinerkresse
  • 1 Hand voll Kräuter nach Saison, wie Schnittlauch, Oregano oder Minze
  • 4 Hand voll Pflücksalat
  • 1 Mozzarella
  • Öl, Essig oder Dressing

 

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten waschen und schneiden, Gurke nach Belieben schälen.
  2. Mit Essig und Öl verrühren.
  3. Ein paar Kräuter als Dekoration um oder auf den Salat garnieren.
  4. Besonders gut passt hierzu geröstetes Brot und selbst gemachte Kräuterbutter.

 

Hauptgang

Curry-Hühnerbrust mit Gemüse in würzigem Sud mit Rosmarin-Bratkartoffelwürfel

(von Ingelore B. und Margit B.)

Zutaten:

Gemüse und Hühnchen sind schon mit einer Scheibe Baguette auf dem Teller drapiert.

Gleich kommen noch die Kartoffeln dazu – dann kann der Hauptgang verspeist werden.

  • Etwa 350 g Hühnerbrust
    (Vegetarier können das Fleisch selbstverständlich nach Belieben mit Tofu oder anderen zum Braten geeigneten Alternativen ersetzen.)
  • 5 Rosmarin-Stängel
  • 2 Majoran-Stängel
  • Currypulver
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Tomaten
  • ½ Chili
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • ½ Tasse Gemüsebrühe
  • 1 Msp. indischer Kümmel (ersatzweise Kreuzkümmel)
  • 1 TL Kurkuma
  • 8 mittelgroße Kartoffeln
  • ¼ Bund Schnittlauch
  • Paprikapulver

 

Zubereitung:

  1. Hühnerbrust in gleichmäßige Stücke schneiden und in Pfeffer wälzen.
  2. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Je 2 Stängel Rosmarin und Majoran zuerst in das Fett geben. Hühnerbrust hinzugeben.
  3. Hühnerbrust-Teile mehrfach wenden, bis sie gut gebräunt sind. Herunterschalten auf die kleinste Stufe und erst kurz vor dem Servieren Currypulver und etwas Salz dazugeben. Dann warmstellen.
  4. Tomaten fein würfeln. Chili und Ingwer in kleine Stücke schneiden.
  5. Paprika und Zucchini ebenfalls würfen.
  6. Kokosöl in großem Topf erhitzen. Tomaten, Chili und Ingwer anbraten.
  7. Wenn die Tomaten verkocht sind, erst etwas Gemüsebrühe und danach Paprika- und Zucchiniwürfel hinzugeben.
  8. Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
  9. Die Rosmarin-Stängel abrebeln und zusammen mit dem Schnittlauch fein hacken. Mit etwas Paprikapulver und Salz würzen.
  10. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Kartoffelwürfel hinzugeben und bis zur gewünschten Bräune braten. Danach Kräuter und Gewürze, Salz und Paprikapulver unterheben.

 

Dessert

Schottischer Schoko-Himbeerkuchen im Glas

(von Stefanie R.)

Zutaten (für 6-8 Gläser, je nach Größe):

Mit Beeren und Creme fraiche verziert wartet das Törtchen auf begeisterte Esser.

Fluffig leicht und fast zu schön zum essen: das Dessert lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.

  • 250 g Schokolade (Zartbitter)
  • 120 g Butter
  • Ein wenig zusätzliche Butter (zum Einfetten der Gläser)
  • 120 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 40 g Speisestärke
  • Himbeeren nach Belieben
  • 3 EL Crème fraîche
  • 3 EL Whiskey (optional)

 

Zubereitung:

  1. Ofen auf 160°C vorheizen
  2. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen und in der Zwischenzeit große Gläser mit Butter einfetten.
  3. Wenn die Schoko-Butter-Mischung im Wasserbad geschmolzen ist, diese in einem Topf zusammen mit dem Zucker verrühren.
  4. Die Eier und das Mark einer Vanilleschote zufügen und gut verquirlen. Optional 3 EL Whiskey hinzufügen. Dann Backpulver und Speisestärke zugeben. Weiterrühren bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  5. Den Teig in die gefetteten Gläser füllen, Himbeeren darauf geben. Einige Beeren zur Verzierung aufheben. Im Ofen für 25 Minuten (160°C Umluft) backen.
  6. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  7. Crème fraîche glattrühren und einen Klecks auf jeden Kuchen geben
  8. Mit den zurückgelegten Himbeeren verzieren.

 

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

Hier können Sie das gesamte Menü als PDF herunterladen.

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Seit 30 Jahren arbeitet der Waschbär schon als Namensgeber für unseren Umweltversand. Unermüdlich ist er auf der Suche nach seinem Lieblingsfutter: nachhaltigen Themen und ökologischem Bewusstsein. Seine neueste Mission: Leserinnen und Leser mit spannenden, interessanten Beiträgen und Ratschlägen im Waschbär-Magazin zu informieren und zu unterhalten.

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