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Bewusst einkaufen – weniger verschwenden

Dagegen kann man was tun: Gute Lebensmittel landen im Müll.

Jährlich werfen Deutschlands Haushalte Millionen Tonnen Lebensmittel weg. Das sind nicht nur Produkte, die verdorben sind oder das Haltbarkeitsdatum erreicht haben. Es sind Lebensmittel, die durchaus noch genießbar wären. Sie lassen sich jedoch auf den ersten Blick nicht so einfach mit anderen vorhandenen Zutaten zu einem abgerundeten Gericht zubereiten. Diese Nahrungsmittel werden als „Einzelgänger“ im Kühlschrank vernachlässigt, bis sie achtlos im Abfall landen. Um dieses Verschwenden von Lebensmitteln zu verhindern, fehlt es meistens nur an den richtigen Ideen oder hilfreichen Rezepten für die optimale Verwertung.

Wer gezielt einkauft, muss weniger wegwerfen

Natürlich erfordert ein achtsamer und nachhaltiger Umgang mit Nahrungsmitteln Kreativität und will gut organisiert sein. Konkret heißt das, beim Einkauf darauf zu achten, dass nur Produkte im Wagen landen, die in den nächsten Tagen tatsächlich in den Magen wandern. Es ist hilfreich, einen Plan für die Mahlzeiten der nächsten Tage aufzustellen und gezielt Zutaten für ausgewählte Rezepte einzukaufen. Dabei hilft der gute alte Einkaufszettel. Mit diesen Tricks kaufen Sie das, was Sie wirklich brauchen. Außerdem behalten Sie den Überblick über Ihre Vorräte zu Hause, da beim geplanten Einkauf der Blick in den Küchen- und Kühlschrank vorher möglich ist.

Mindesthaltbarkeitsdatum kritisch hinterfragen

Das aufgedruckte Datum verleitet dazu, gute Lebensmittel wegzuwerfen. Denn was immer noch viele nicht wissen: Der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht, dass das Lebensmittel ungenießbar geworden ist. Es sagt aus, dass das Lebensmittel mindestens bis zum angegebenen Datum haltbar ist. Häufig sind Joghurt und Co. viel länger bedenkenlos essbar. Je nach Lebensmittel kann es nach „Ablauf“ einige Eigenschaften ändern wie Farbe, Geschmacksintensität oder Konsistenz. Die Hersteller möchten sich jedoch verständlicherweise absichern. Das bedeutet jedoch, dass noch genießbare Lebensmittel in den Müll wandern. Um das zu verhindern, sollte man seine Sinne nutzen, um festzustellen, ob Milch oder Käse wirklich schon schlecht geworden sind. Riechen und schmecken verhindert Verschwendung.

Spontane Einkäufe vermeiden

Schnell nach der Arbeit noch in den Supermarkt zu springen, verleitet zu übermäßigem Einkaufen. In einem vollgestopften Kühlschrank wird der Lebensmittelbestand unübersichtlich. Leicht verderbliche Lebensmittel geraten aus dem Blickfeld und verderben. Wer das altbewährte Motto „weniger ist mehr!“ beachtet, kauft bewusster ein. Damit entwickelt sich eine größere Wertschätzung den ausgewählten Produkten gegenüber. Die Hemmschwelle, etwas wegzuschmeißen steigt. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass wir mit dieser Einkaufsmethode richtig viel Geld sparen können.

Lebensmittel gut verwerten?

Wenn der Vorrat an Grundnahrungsmitteln wie Reis, Quinoa oder Nudeln gesichert ist, gelingt die sinnvolle Verwertung leichter. Auf dieser Basis können Sie auch spontan mit wenigen Zutaten wunderbare Gerichte zubereiten. Denn aus Gemüse-, Käse- oder Fleischresten lässt sich meist ein leckeres Pfannengericht, ein Eintopf oder ein Salat herstellen. Die Reste des Essens vom Vortag können Sie auf diese Weise zu einer weiteren vollwertigen Mahlzeit verarbeiten.

Fazit: 5 Schritte gegen Lebensmittelverschwendung

  1. Mahlzeiten planen und Rezepte aussuchen
  2. Vorräte checken
  3. Einkaufszettel schreiben
  4. Gezielt einkaufen, nicht spontan
  5. Grundnahrungsmittel als Basis für die Resteverwertung einlagern
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Bildquellen

  • Lebensmittelverschwendung: ©highwaystarz/Fotolia

Für Thekla ist schreiben ein Teil ihres kreativen Ausdrucks. In ihren Beiträgen zeigt sie, wie Achtsamkeit und Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden können. Inspiriert von der Einheit und Schönheit der Natur hegt sie eine besondere Liebe für die einfühlsame Poesie.

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